...kleiner Nachtrag zur 10er Bestzeit:
- 1min 27sec Verbesserung gegenüber der alten Bestmarke, welche aber schon anderthalb Jahre alt ist (LEX-Lauf 2008, damals mit Björn als Hase)
- noch mal so eine Steigerung und ich bin sub40-Läufer ;-)
...ich hoffe, das dauert nicht nochmal 1,5 Jahre
- nach RaceTimePrediction wäre beim Halbmarathon eine 1:31:xx drin also etwa 4:19er Schnitt, vielleicht sollte ich die in Wurzen einfach laufen ;-)
Dienstag, 23. März 2010
Sonntag, 21. März 2010
erzwungene 10er Bestzeit
...hätte ich mit Startschuss zum AOK-Frühjahrslauf den Titel dieses Posts hier wählen sollen, hätte ich ihn vermutlich eher "Baum bei Kilometer X" genannt, wobei ich mir unsicher war, wie groß X (die Stelle, an welcher in an selbigen laufen werde) denn sei: meiner Meinung nach 4 oder 5, wenn es nach Christoph & Co ginge, wohl 7 oder 8; aber der Reihe nach...
Der Frühling scheint ja nun endgültig Einzug zu halten und pünktlich zum Frühlingsbeginn wurde auch das Wetter merklich schöner und passend dazu fand am Samstag der AOK-Frühjahrslauf statt, der dritte Lauf zur Stadtranglistenserie. Letzte Woche hatte ich ja beim Messepokallauf noch gefehlt, so wollte ich diese Woche dabei sein und möglichst ein paar Punkte sammeln und mal wieder etwas flotter laufen. Aber was heisst flott? In der Woche wurden es mal zeitbedingt nur wenige Kilometer und während einer fast-nächtlichen Cossiumrundung mit Steffen überlegte ich auch, wie schnell ich eigentlich laufen soll oder besser gesagt, zur Zeit eigentlich laufen kann... Intervalle und echt schnelle Einheiten liegen ein Weilchen zurück (uuupps, im alten Jahr) und bisher laufe ich lieber lang als Tempo. 4:20min/km angehen? Beim Winterlauf war das ok, dann aber schon zu schnell; also wieder so probieren?
Als hätte ich irgendwas geahnt hatte ich die "schnellen" bunten Schlappen rausgekramt; das letzte Mal hatte ich die in Magdeburg zum Halbmarathon an und da kam (fast überraschend) ne HM-Bestzeit raus. Im Clarapark war schon reger Betrieb; das Wetter zeigte seine Wirkung. Startnummer bei Willi abgeholt (wie immer toller Service) und noch bissel die Beine vertreten, nachdem ich in Ruhe 3km hierher gejoggt bin. Dann traf ich Christoph und Alex: "Heute laufen wir 4er Schnitt mit dir und du bleibst dran so lange es geht!!!" hiess die schroffe Ansage... Was antwortet man da bloss? "Lauft allein, ihr Tiere!" oder "Wer seid ihr? Kenn' ich euch?" oder "F*#k y=$!" ? "Gut, ich geb mein bestes!" liess ich verlauten. Martins Einstellung letzte Woche hatte mir imponiert und lud zum Nachahmen ein. Was solls, kann ja nur schief oder an besagten Baum gehen... Als dann Matthi dazu kam und ebenfalls mitlaufen wollte gab es kein zurück mehr auch wenn mich sein "Ihr seid doch verrückt!" irritierte und nicht gerade aufbaute als er Alex nach dem Tempo ("4-Minuten-Schnitt") fragte. Startschuss und die Meute drängelte los was auch gleich zu einem Sturz vor mir führte. Kurze Zeit später hatte sich alles sortiert und wir bildeten eine schöne Gruppe: Matthi, Alex und Christoph boten Windschatten (ok, Matthi vielleicht etwas weniger als Christoph...) und Markus K. (dem unser Vorhaben heute gut gefiel und sich gleich mit ranhing) sowie meinereiner. PIEPS: erster Kilometer 3:53 geht gut (waren ja auch erst 1000m...), 2.Kilometer an der Rennbahn in 3:56 bei Gegenwind immernoch gut (aber 10km: neeneenee Leute: bei 4000m stürze ich wahrscheinlich in den Fluss, werde weggespült und irgendwann mal rausgefischt...). In 4:03 und 4:02 gehen die nächsten Kilometer weg. Es wird schon schwer, sehr schwer sogar, aber die drei machen einen tollen Job und motivieren mich und treiben mich an, ohne es zu übertreiben. 500m vorm Ziel schreit mich Christoph an, dass es eine (für mich) geile 5km-Zwischenzeit gibt: ein Blick auf die Uhr: 20:07 heisst nur 7sec oberhalb der Joggergrenze und 40sec schneller als letztes Jahr zum 5000er Bahnlauf: GEIL! Danach wirds aber auch abrupt schwerer: Alex und Markus haben sich nach vorn verabschiedet und Christoph und Matthi gönnen mir etwas Erholung: nur 4:22 lassen mich regelrecht erschrecken. Gleich soviel langsamer und gleichzeitig so anstrengend? Danach kann ich zumindest wieder etwas beschleunigen. Bei etwa km 8 rufen die beiden was von "rotem Bereich", "ab jetzt Schmerzen", "nachmal Gas geben", "volle Pulle" "nach vorn hangeln" usw. Was denken die, was ich die ganze Zeit hier mache?
Tatsächlich kann ich noch 2-3 Läufer überholen; auf die Uhr habe ich schon seit km 7 nicht mehr geschaut. Ich gebe mir Mühe, nochmal alles zu geben doch an meinen neuen Holger Meier komme ich leider nicht mehr ganz ran, aber das wird das "Zielobjekt" der nächsten Läufe. Ich sprinte ins Ziel und bleibe dort augenblicklich stehen so fertig bin ich. Ein Blick auf die Uhr sagt: 41:21min -> das heisst 4:08er Schnitt; WOW, das hätte ich derzeit niemals für möglich gehalten. Vielleicht wirklich etwas Kopfsache?! Wer weiss? Dann erstmal hinsetzen und den Hasen danken! Ihr habt einen tollen Job gemacht, alle Drei!!! Nach etwas Erholung noch nach Hause getrabt wo ich jetzt fast etwas unglücklich über die 21sec. bin (aber nur fast), aber somit habe ich ein Ziel: die 40 vorn dran und die sub40 erscheinen derzeit nicht mehr ganz so realitätsfern.
Aber erst mal weiter Kilometer sammeln, lange Läufe machen und zufrieden den Rennsteigmarathon finishen. Danach ist immernoch Zeit für neue Zielzeiten. Ach ja, und Wurzen-Grimma-Halbmarathon ist ja auch bald: was laufe ich da eigentlich?
Ergebnisse
Fazit: superüberrascht, superzufrieden, für mich super, für andere nix super besonderes ;-)
Der Frühling scheint ja nun endgültig Einzug zu halten und pünktlich zum Frühlingsbeginn wurde auch das Wetter merklich schöner und passend dazu fand am Samstag der AOK-Frühjahrslauf statt, der dritte Lauf zur Stadtranglistenserie. Letzte Woche hatte ich ja beim Messepokallauf noch gefehlt, so wollte ich diese Woche dabei sein und möglichst ein paar Punkte sammeln und mal wieder etwas flotter laufen. Aber was heisst flott? In der Woche wurden es mal zeitbedingt nur wenige Kilometer und während einer fast-nächtlichen Cossiumrundung mit Steffen überlegte ich auch, wie schnell ich eigentlich laufen soll oder besser gesagt, zur Zeit eigentlich laufen kann... Intervalle und echt schnelle Einheiten liegen ein Weilchen zurück (uuupps, im alten Jahr) und bisher laufe ich lieber lang als Tempo. 4:20min/km angehen? Beim Winterlauf war das ok, dann aber schon zu schnell; also wieder so probieren?
Als hätte ich irgendwas geahnt hatte ich die "schnellen" bunten Schlappen rausgekramt; das letzte Mal hatte ich die in Magdeburg zum Halbmarathon an und da kam (fast überraschend) ne HM-Bestzeit raus. Im Clarapark war schon reger Betrieb; das Wetter zeigte seine Wirkung. Startnummer bei Willi abgeholt (wie immer toller Service) und noch bissel die Beine vertreten, nachdem ich in Ruhe 3km hierher gejoggt bin. Dann traf ich Christoph und Alex: "Heute laufen wir 4er Schnitt mit dir und du bleibst dran so lange es geht!!!" hiess die schroffe Ansage... Was antwortet man da bloss? "Lauft allein, ihr Tiere!" oder "Wer seid ihr? Kenn' ich euch?" oder "F*#k y=$!" ? "Gut, ich geb mein bestes!" liess ich verlauten. Martins Einstellung letzte Woche hatte mir imponiert und lud zum Nachahmen ein. Was solls, kann ja nur schief oder an besagten Baum gehen... Als dann Matthi dazu kam und ebenfalls mitlaufen wollte gab es kein zurück mehr auch wenn mich sein "Ihr seid doch verrückt!" irritierte und nicht gerade aufbaute als er Alex nach dem Tempo ("4-Minuten-Schnitt") fragte. Startschuss und die Meute drängelte los was auch gleich zu einem Sturz vor mir führte. Kurze Zeit später hatte sich alles sortiert und wir bildeten eine schöne Gruppe: Matthi, Alex und Christoph boten Windschatten (ok, Matthi vielleicht etwas weniger als Christoph...) und Markus K. (dem unser Vorhaben heute gut gefiel und sich gleich mit ranhing) sowie meinereiner. PIEPS: erster Kilometer 3:53 geht gut (waren ja auch erst 1000m...), 2.Kilometer an der Rennbahn in 3:56 bei Gegenwind immernoch gut (aber 10km: neeneenee Leute: bei 4000m stürze ich wahrscheinlich in den Fluss, werde weggespült und irgendwann mal rausgefischt...). In 4:03 und 4:02 gehen die nächsten Kilometer weg. Es wird schon schwer, sehr schwer sogar, aber die drei machen einen tollen Job und motivieren mich und treiben mich an, ohne es zu übertreiben. 500m vorm Ziel schreit mich Christoph an, dass es eine (für mich) geile 5km-Zwischenzeit gibt: ein Blick auf die Uhr: 20:07 heisst nur 7sec oberhalb der Joggergrenze und 40sec schneller als letztes Jahr zum 5000er Bahnlauf: GEIL! Danach wirds aber auch abrupt schwerer: Alex und Markus haben sich nach vorn verabschiedet und Christoph und Matthi gönnen mir etwas Erholung: nur 4:22 lassen mich regelrecht erschrecken. Gleich soviel langsamer und gleichzeitig so anstrengend? Danach kann ich zumindest wieder etwas beschleunigen. Bei etwa km 8 rufen die beiden was von "rotem Bereich", "ab jetzt Schmerzen", "nachmal Gas geben", "volle Pulle" "nach vorn hangeln" usw. Was denken die, was ich die ganze Zeit hier mache?
Tatsächlich kann ich noch 2-3 Läufer überholen; auf die Uhr habe ich schon seit km 7 nicht mehr geschaut. Ich gebe mir Mühe, nochmal alles zu geben doch an meinen neuen Holger Meier komme ich leider nicht mehr ganz ran, aber das wird das "Zielobjekt" der nächsten Läufe. Ich sprinte ins Ziel und bleibe dort augenblicklich stehen so fertig bin ich. Ein Blick auf die Uhr sagt: 41:21min -> das heisst 4:08er Schnitt; WOW, das hätte ich derzeit niemals für möglich gehalten. Vielleicht wirklich etwas Kopfsache?! Wer weiss? Dann erstmal hinsetzen und den Hasen danken! Ihr habt einen tollen Job gemacht, alle Drei!!! Nach etwas Erholung noch nach Hause getrabt wo ich jetzt fast etwas unglücklich über die 21sec. bin (aber nur fast), aber somit habe ich ein Ziel: die 40 vorn dran und die sub40 erscheinen derzeit nicht mehr ganz so realitätsfern.
Aber erst mal weiter Kilometer sammeln, lange Läufe machen und zufrieden den Rennsteigmarathon finishen. Danach ist immernoch Zeit für neue Zielzeiten. Ach ja, und Wurzen-Grimma-Halbmarathon ist ja auch bald: was laufe ich da eigentlich?
Ergebnisse
Fazit: superüberrascht, superzufrieden, für mich super, für andere nix super besonderes ;-)
Freitag, 12. Februar 2010
30k Schneeehheeeeflöckchen...
So sieht bei mir ein ein 30km-Lauf mitten in der Woche aus:
- km0: Arbeitstag vorbei, Laufklamotten an, Los gehts!
- km1: mind. 30km liegen vor mir...; mach ma fluffig... ;-)
- km2: wie geplant, ruhig und locker-flockig
- km3: apropos flockig: es beginnt stärker zu schneien
- km4: am Markkleeberg See: wo ist das Wasser?
- km5: Schnee und Wind an der Promenade: beginnender Whiteout
- km6: ich rutsche den Berg am Kanupark hinab, bloss nicht auf die Fr... fliegen
- km7: stupides Laufen gegen den Wind -> Blick nach unten -> Sackgasse -> quer übers Feld
- km8: "bergauf" 2 Schritte vor und 1 zurück; linken Knöchel mit rechter Schuhsohlenkante blutig gelaufen
- km9: es wird dunkel, keine Spuren mehr erkennbar, wo ist der Weg?
- km10: ein Fuchs kreuzt den Weg, schaut doof und überlegt, was für ein Kloppi bei dem Wetter hier lang kommt
- km11: "höchster" Punkt der heutigen Laufstrecke: es zieht wie Hechtsuppe
- km12: Abbiegen Richtung Cossi: Trampelpfad mit kleinen Schneewehen und Eisplatten: f"#*ing winter!
- km13: easy an der Seenallee entlang; herrlich: gestreute Wege
- km14: Fleecehandschuhe und -mütze sind klatschnass und ich friere an meine Finger (die eh sehr temperaturempfindlich sind), aber ein zweites Paar Handschuhe habe ich ja mit...
- km15 Zwischenstopp mit Miniimbiss am Aldiparkplatz: 3 Schlucke Tee und ein widerspenstig-zäher Riegel
- km16: weiter zum Pier1: nee, der Weg um den See ist heute nicht laufbar -> Streckenänderung
- km17: also durch die Bonzensiedlung zurück zur Koburger Straße ; rechter Knöchel auch blutig...
- km18: alles läuft gut und macht sogar Spass
- km19: auf der Straße laufen und bei jedem Auto ab in den tiefen Schnee am Seitenstreifen
- km20: 2/3 für heute geschafft, mit der Ankuftszeit habe ich mich irgendwie verrechnet...
- km21: HM in knapp 2 Stunden: das waren noch Zeiten als dies mal Bestzeit bedeutete ;-)
- km22: ok, ab in den Auewald und den Wildschweinen zuhören
- km23: I'm tired but strong; der Tee muss alle werden - soll ja nicht unnütz im Rucksack rumschwappen
- km24: nur 500m vom heimischen Sofa entfernt: der Test bezüglich mentaler Stärke -> ich gewinne!
- km25: ein junger Mann in normalen Klamotten überholt mich am Schleußiger Weg: er kriegt gerade so noch seinen Bus...
km26: ein Läufer mit Kinderwagen (kleine Räder!) quält sich hinter der Rennbahn: soll ich mal schieben oder mich schieben lassen?
- km27: nur noch 15k bis zum Marathon: konnte Pheidippides nicht ein paar Kilometer eher sterben?
- km28: "Kniehub" und "Schritt langziehen" was ist das?
- km29: mein Laufstil "Schneefräse", Horst P. lässt grüßen
- km30: Isch abe fertisch! ...well done...
- km30.x: heißes Wannebad und kaltes Hasseröder: die Nachbereitung ist das schönste an >30km Läufen...
- km0: Arbeitstag vorbei, Laufklamotten an, Los gehts!
- km1: mind. 30km liegen vor mir...; mach ma fluffig... ;-)
- km2: wie geplant, ruhig und locker-flockig
- km3: apropos flockig: es beginnt stärker zu schneien
- km4: am Markkleeberg See: wo ist das Wasser?
- km5: Schnee und Wind an der Promenade: beginnender Whiteout
- km6: ich rutsche den Berg am Kanupark hinab, bloss nicht auf die Fr... fliegen
- km7: stupides Laufen gegen den Wind -> Blick nach unten -> Sackgasse -> quer übers Feld
- km8: "bergauf" 2 Schritte vor und 1 zurück; linken Knöchel mit rechter Schuhsohlenkante blutig gelaufen
- km9: es wird dunkel, keine Spuren mehr erkennbar, wo ist der Weg?
- km10: ein Fuchs kreuzt den Weg, schaut doof und überlegt, was für ein Kloppi bei dem Wetter hier lang kommt
- km11: "höchster" Punkt der heutigen Laufstrecke: es zieht wie Hechtsuppe
- km12: Abbiegen Richtung Cossi: Trampelpfad mit kleinen Schneewehen und Eisplatten: f"#*ing winter!
- km13: easy an der Seenallee entlang; herrlich: gestreute Wege
- km14: Fleecehandschuhe und -mütze sind klatschnass und ich friere an meine Finger (die eh sehr temperaturempfindlich sind), aber ein zweites Paar Handschuhe habe ich ja mit...
- km15 Zwischenstopp mit Miniimbiss am Aldiparkplatz: 3 Schlucke Tee und ein widerspenstig-zäher Riegel
- km16: weiter zum Pier1: nee, der Weg um den See ist heute nicht laufbar -> Streckenänderung
- km17: also durch die Bonzensiedlung zurück zur Koburger Straße ; rechter Knöchel auch blutig...
- km18: alles läuft gut und macht sogar Spass
- km19: auf der Straße laufen und bei jedem Auto ab in den tiefen Schnee am Seitenstreifen
- km20: 2/3 für heute geschafft, mit der Ankuftszeit habe ich mich irgendwie verrechnet...
- km21: HM in knapp 2 Stunden: das waren noch Zeiten als dies mal Bestzeit bedeutete ;-)
- km22: ok, ab in den Auewald und den Wildschweinen zuhören
- km23: I'm tired but strong; der Tee muss alle werden - soll ja nicht unnütz im Rucksack rumschwappen
- km24: nur 500m vom heimischen Sofa entfernt: der Test bezüglich mentaler Stärke -> ich gewinne!
- km25: ein junger Mann in normalen Klamotten überholt mich am Schleußiger Weg: er kriegt gerade so noch seinen Bus...
km26: ein Läufer mit Kinderwagen (kleine Räder!) quält sich hinter der Rennbahn: soll ich mal schieben oder mich schieben lassen?
- km27: nur noch 15k bis zum Marathon: konnte Pheidippides nicht ein paar Kilometer eher sterben?
- km28: "Kniehub" und "Schritt langziehen" was ist das?
- km29: mein Laufstil "Schneefräse", Horst P. lässt grüßen
- km30: Isch abe fertisch! ...well done...
- km30.x: heißes Wannebad und kaltes Hasseröder: die Nachbereitung ist das schönste an >30km Läufen...
Freitag, 22. Januar 2010
der Umfang machts
Nachdem ich im alten Jahr H1N1 noch erfolgreich bekämpft habe, gelang es mir, den Jahresumfang an Gesamtkilometern doch noch um sagenhafte 10km gegenüber dem Vorjahr zu steigern! ;-)
Zudem noch das Abschiedsrennen aus der M30 beim Silvesterlauf am Auensee. 2010 wurde wie immer mit dem Neujahrslauf in der Leipziger Innenstadt begrüßt und wie schon die letzten Jahre gewann ich bei der Tombola - NICHTS.
Dann kam DAISY und stürzte L.E. ins Winterchaos. Dumm nur, dass prompt am 4.Januar auch offiziell mein Marathontrainingsplan begann. Alternative Einheiten bestanden aus dem Anschieben von feststeckenden Autos. Nichtsdestotrotz wurden die Einheiten abgearbeitet und dabei ist mir der Umfang recht wichtig. Nein, nicht meiner, sondern halt KILOMETER. Ein Mix aus cp's und MarathonAustria's Plan sieht eigentlich 5 Einheiten die Woche vor aber das wird nix, also werden die schnöden 12km-Läufe zu 15-18ern ausgebaut. Klappt gut bisher. Und auch die längeren nähern sich langsam der Bezeichnung "Langer Lauf". Von 21 über 24 und 26 gings gestern erstmal seit 1,5 Jahren wieder über die 30km. Dank des (eigentlich nicht gerade optimalen) Untergrundes wird man bei diesen Einheiten auch nicht zu schnell und so hielt ich mich auf Pökelschnee, Harsch, Eis und Splittwegen an die zeitlichen Vorgaben (bzw. war nur minimal schneller). Winter ist SCHÖN!!! Die ollen Trailtreter die im Kofferraum verrotteten wurden reaktiviert und bei vermummten anderen Läufern muss man erstmal nachfragen, wer sich unter der Windstopper-Sturmhaube versteckt (nicht wahr Loriot?).
Die schnellen Einheiten mit 800er Intervallen usw. fallen derzeit leider etwas unter den Tisch. MRT-Tempo und etwas flottere längere Intervalle kann man dagegen gut in die Läufe "einstreuen". Der teils schwierig zu laufende Untergrund ist aber auch gut für'n Kopp, finde ich. Außerdem mache ich die langen Läufe durchweg in der Woche (Do) nach der Arbeit. Da kommt man zwar erst sonstwann heim aber es ist ebenfalls gut für die Birne und gut für die Familie, da nicht immer soviel Zeit am Wochenende für die Lauferei flöten geht sondern man sich dann samt Kiddies mit Lego, Knete und Hörnerschlitten beschäftigen kann.
Wenns weiter so läuft und Spass macht, können Hermann und Rennsteig kommen...
Zudem noch das Abschiedsrennen aus der M30 beim Silvesterlauf am Auensee. 2010 wurde wie immer mit dem Neujahrslauf in der Leipziger Innenstadt begrüßt und wie schon die letzten Jahre gewann ich bei der Tombola - NICHTS.
Dann kam DAISY und stürzte L.E. ins Winterchaos. Dumm nur, dass prompt am 4.Januar auch offiziell mein Marathontrainingsplan begann. Alternative Einheiten bestanden aus dem Anschieben von feststeckenden Autos. Nichtsdestotrotz wurden die Einheiten abgearbeitet und dabei ist mir der Umfang recht wichtig. Nein, nicht meiner, sondern halt KILOMETER. Ein Mix aus cp's und MarathonAustria's Plan sieht eigentlich 5 Einheiten die Woche vor aber das wird nix, also werden die schnöden 12km-Läufe zu 15-18ern ausgebaut. Klappt gut bisher. Und auch die längeren nähern sich langsam der Bezeichnung "Langer Lauf". Von 21 über 24 und 26 gings gestern erstmal seit 1,5 Jahren wieder über die 30km. Dank des (eigentlich nicht gerade optimalen) Untergrundes wird man bei diesen Einheiten auch nicht zu schnell und so hielt ich mich auf Pökelschnee, Harsch, Eis und Splittwegen an die zeitlichen Vorgaben (bzw. war nur minimal schneller). Winter ist SCHÖN!!! Die ollen Trailtreter die im Kofferraum verrotteten wurden reaktiviert und bei vermummten anderen Läufern muss man erstmal nachfragen, wer sich unter der Windstopper-Sturmhaube versteckt (nicht wahr Loriot?).
Die schnellen Einheiten mit 800er Intervallen usw. fallen derzeit leider etwas unter den Tisch. MRT-Tempo und etwas flottere längere Intervalle kann man dagegen gut in die Läufe "einstreuen". Der teils schwierig zu laufende Untergrund ist aber auch gut für'n Kopp, finde ich. Außerdem mache ich die langen Läufe durchweg in der Woche (Do) nach der Arbeit. Da kommt man zwar erst sonstwann heim aber es ist ebenfalls gut für die Birne und gut für die Familie, da nicht immer soviel Zeit am Wochenende für die Lauferei flöten geht sondern man sich dann samt Kiddies mit Lego, Knete und Hörnerschlitten beschäftigen kann.
Wenns weiter so läuft und Spass macht, können Hermann und Rennsteig kommen...
Sonntag, 20. Dezember 2009
38hoch
Nein, leider ist das nicht meine neueste 10k-Bestzeit sondern die Anzeige des Fieberthermometers... Seit Mittwoch liege ich mit den Auswirkungen von H1N1 (oder dessen Verwandten) darnieder und habe viel Zeit zum Ausruhen und beneide keinen, der jetzt raus muss. Andererseits hat es im Januar viel Spaß gemacht, als es ähnlich kalt war, draussen durch den Schnee und klirrende Kälte zu rennen. Aber derzeit ist Zwangspause angesagt und jeden Gedanken über Bestzeiten beim Silvesterlauf habe ich verworfen obwohl es mich etwas traurig stimmt, da die Form gerade sehr gut war. Ich sollte Wintersportler werden... ;-)
Naja, da kann man ja mal einen kleines Jahresrückblick wagen und einiges an Laufstatistik zusammentragen, auch wenn es keinen vom Hocker haut oder unterm Weihnachtsbaum hervorlockt, denn das was Läuferisch bei mir im gnazen Jahr passiert, rattern andere locker in einem Halbjahr runter...:
- 2325km bin ich dieses Jahr gelaufen (keine Ahnung, ob noch paar Meter an den letzten Tagen von 2009 dazukommen); das sind übrigens 50km weniger als letztes Jahr (und da habe ich sogar Marathonvorbereitung gemacht...)
- im Schnitt 14,2km pro Trainingseinheit (-0,3km)
- 164x war ich unterwegs (2x mehr als letztes Jahr...)
- 4:57min/km war dabei der Geamtdurchschnitt (10sec/km schneller als im Vorjahr)
- 18 Wettkämpfe habe ich gefinisht, ohne eigentlichen Jahreshöhepunkt...
- 0x abgebrochen
- 10er Bestzeit nicht verbessert, da der AOK-Lauf zu kurz war (aber der Schnitt stimmte)
- HM-Bestzeit um 46sec gedrückt
- 1x Gesamtzweiter mit dem eXa-Team (Traverse)
- 1x Gesamtzweiter (Rochlitzer Herbstberglauf)
- 1x AK-Erster (Rochlitzer Frühjahrsberglauf)
- 2x AK-Zweiter (Rochlitz & Eula)
An sowas erfreut sich das läuferische Mittelmaß (meint zumindest Achim Achilles...)!
Was bringt 2010?
-> Ich probiere mal den Hermannslauf aus, aber "nur" als Vorbereitungslauf für den Frühjahrshöhepunkt: Rennsteiglauf -> diesmal 43,5km (Zielzeit zweitrangig; Primärziel: der laufende Weihnachtsmann darf nicht vor M.A. ins Ziel kommen!).
In diesem Sinne: Frohes Fest! Besinnliche Feiertage und Guten Rutsch ins Neue (Läufer-)Jahr!
Ich leg' mich dann mal wieder hin, ok?
Naja, da kann man ja mal einen kleines Jahresrückblick wagen und einiges an Laufstatistik zusammentragen, auch wenn es keinen vom Hocker haut oder unterm Weihnachtsbaum hervorlockt, denn das was Läuferisch bei mir im gnazen Jahr passiert, rattern andere locker in einem Halbjahr runter...:
- 2325km bin ich dieses Jahr gelaufen (keine Ahnung, ob noch paar Meter an den letzten Tagen von 2009 dazukommen); das sind übrigens 50km weniger als letztes Jahr (und da habe ich sogar Marathonvorbereitung gemacht...)
- im Schnitt 14,2km pro Trainingseinheit (-0,3km)
- 164x war ich unterwegs (2x mehr als letztes Jahr...)
- 4:57min/km war dabei der Geamtdurchschnitt (10sec/km schneller als im Vorjahr)
- 18 Wettkämpfe habe ich gefinisht, ohne eigentlichen Jahreshöhepunkt...
- 0x abgebrochen
- 10er Bestzeit nicht verbessert, da der AOK-Lauf zu kurz war (aber der Schnitt stimmte)
- HM-Bestzeit um 46sec gedrückt
- 1x Gesamtzweiter mit dem eXa-Team (Traverse)
- 1x Gesamtzweiter (Rochlitzer Herbstberglauf)
- 1x AK-Erster (Rochlitzer Frühjahrsberglauf)
- 2x AK-Zweiter (Rochlitz & Eula)
An sowas erfreut sich das läuferische Mittelmaß (meint zumindest Achim Achilles...)!
Was bringt 2010?
-> Ich probiere mal den Hermannslauf aus, aber "nur" als Vorbereitungslauf für den Frühjahrshöhepunkt: Rennsteiglauf -> diesmal 43,5km (Zielzeit zweitrangig; Primärziel: der laufende Weihnachtsmann darf nicht vor M.A. ins Ziel kommen!).
In diesem Sinne: Frohes Fest! Besinnliche Feiertage und Guten Rutsch ins Neue (Läufer-)Jahr!
Ich leg' mich dann mal wieder hin, ok?
Sonntag, 6. Dezember 2009
Schlammlauf Eula
Eigentlich sollte es Luises Laufpremiere werden, wo sie gegen Chantal, Xena, Ayleen und den Weihnachtsmann läuft - 400m-Bambinilauf als Vorprogramm zum Adventslauf Eula. Leider machten Krankheit, Mistwetter und eine fehlende Nanny vor Ort den Plan zunichte und der eXa-Nachwuchs muß noch etwas warten.
Etwas schweren Herzens machte ich mich also allein auf den Weg dorthin, um zu schauen, ob dieses Jahr "noch was geht" in Sachen flotter Lauf. Wie gesagt es kübelte ganz schön und da ich die Strecke aus dem letzten Jahr noch kannte, war klar, dass die Verhältnisse bestimmt etwas schwieriger werden. Kurz nach 10Uhr (der Regen hatte gerade aufgehört) wurden 200 Läufer auf die 9km-Runde geschickt (ist aber nur 8,8km lang...). Schnell sortierten sich vor mir die 15-20 schnelleren Läufer ein und ich liefg mit der ersten Frau im Schlepptau die ersten Kilometer in je 4:06. Ging auch leicht bergab...
Viele Pfützen wollten diesmal umlaufen werden und an einigen Stellen lief es sich recht doof auf dem Schotter. Bei Kilometer 4 hatte ich die Frau dann abgeschüttelt und hoffte, dass ich sie nicht zu weit von Vereinskollegin Annett weggezogen hatte. Auf dem ehemaligen Bahndamm lief es sich richtig beschissen und das wenige Profil der Schlappen war ganz zu. Kurz darauf schnappte ich mir dann doch noch einen Läufer, ohne selbst überholtzu werden. Der nächste vor mir war ebenfalls in Sichtweite. Der Schlammkilometer war plötzlich auch nur 4:26. Mist, doch nochmal auf die Tube drücken... Jetzt auch noch leicht bergan... Das Ziel konnte man schon hören und irgendjemand rief mir "Platz 20" zu. Hinter mir hörte ich Schritte näherkommen und nochmal etwas drücken: Zieleinlauf. 37:21 heißt 1:27 schneller als letztes Jahr und ein Schnitt von 4:15min/km; damit bin ich zufrieden und es läßt mich für den 10er beim Silvesterlauf hoffen: dort soll eine neue PB her!
Ronald wurde Gesamt-7.; Annett schaffte es noch, 1. der Frauen zu werden und ich wurde wohl 20. Ergebnislisten werden folgen. Danach duschen und heim. Wieder eine sehr schöne Veranstaltung!
kleiner Nachtrag: mit Startnummer 2 reichte es am Ende für Platz 2 in der M30 und Gesamtplatz 20; alle Ergebnisse sind hier zu finden.
Etwas schweren Herzens machte ich mich also allein auf den Weg dorthin, um zu schauen, ob dieses Jahr "noch was geht" in Sachen flotter Lauf. Wie gesagt es kübelte ganz schön und da ich die Strecke aus dem letzten Jahr noch kannte, war klar, dass die Verhältnisse bestimmt etwas schwieriger werden. Kurz nach 10Uhr (der Regen hatte gerade aufgehört) wurden 200 Läufer auf die 9km-Runde geschickt (ist aber nur 8,8km lang...). Schnell sortierten sich vor mir die 15-20 schnelleren Läufer ein und ich liefg mit der ersten Frau im Schlepptau die ersten Kilometer in je 4:06. Ging auch leicht bergab...
Viele Pfützen wollten diesmal umlaufen werden und an einigen Stellen lief es sich recht doof auf dem Schotter. Bei Kilometer 4 hatte ich die Frau dann abgeschüttelt und hoffte, dass ich sie nicht zu weit von Vereinskollegin Annett weggezogen hatte. Auf dem ehemaligen Bahndamm lief es sich richtig beschissen und das wenige Profil der Schlappen war ganz zu. Kurz darauf schnappte ich mir dann doch noch einen Läufer, ohne selbst überholtzu werden. Der nächste vor mir war ebenfalls in Sichtweite. Der Schlammkilometer war plötzlich auch nur 4:26. Mist, doch nochmal auf die Tube drücken... Jetzt auch noch leicht bergan... Das Ziel konnte man schon hören und irgendjemand rief mir "Platz 20" zu. Hinter mir hörte ich Schritte näherkommen und nochmal etwas drücken: Zieleinlauf. 37:21 heißt 1:27 schneller als letztes Jahr und ein Schnitt von 4:15min/km; damit bin ich zufrieden und es läßt mich für den 10er beim Silvesterlauf hoffen: dort soll eine neue PB her!
Ronald wurde Gesamt-7.; Annett schaffte es noch, 1. der Frauen zu werden und ich wurde wohl 20. Ergebnislisten werden folgen. Danach duschen und heim. Wieder eine sehr schöne Veranstaltung!
kleiner Nachtrag: mit Startnummer 2 reichte es am Ende für Platz 2 in der M30 und Gesamtplatz 20; alle Ergebnisse sind hier zu finden.
das Tatwerkzeug:
Montag, 19. Oktober 2009
Bestzeit in Magdeburg
Nachdem der Magdeburg-Halbmarathon im letzten Jahr für mich sehr gut verlief (mit noch bestehender pers. Bestzeit), entschied ich mich, auch dieses Jahr dort wieder den Halben zu absolvieren. Zudem gefiel mir die Strecke gut, die Anmeldepreise sind moderat und die ganze Orga sowie das Drumherum passte ebenfalls. Zudem konnte ich Alex, Christoph und Thomas davon überzeugen, ebenfalls zu starten, so dass 3 von uns auch in die Mannschaftswertung kommen würden. Da die Drei natürlich andere Ziele hatten als ich (Alex: sub1:30 und 4:10er-Schnitt, Christoph 4er Schnitt und Thomas sub1:30) war klar, dass dieses Jahr kein Hase mich ziehen könnte, da ich selbst darauf aus war, die letztjährige Zeit von 1:34:45 zumindest zu bestätigen; schöne wäre natürlich PB.
Nach dem Auf und Ab der letzten Wochen war ich einerseits skeptisch, da ich bei gleicher Pace beim 15km-Mannschaftslauf ganz schön kämpfen mußte und auch ein 10er Testlauf mit Alex vor einer Woche war nicht gerade Wohlfühltempo, andererseits machten gerade die schnelleren Intervalle richtig Spaß und auch die normalen Läufe gingen wieder gut. Blöd war halt mal wieder die Tatsache, dass ich eigentlich zu wenig im Bereich um bzw. über HM-Distanz gelaufen bin und zu viele 15-16k-Läufe gemacht habe. Naja, probieren...
Dienstag nochmal schnell das gewünschte HM-Renntempo auf der Bahn bei 3x3200m getestet: da mein Garmin gerade mal wieder eingesendet wurde habe ich einfach 'ne Liste mit 38-Rundenzeiten gemacht und bin mit 5,99Euro-Uhr und Zettel in der Hand gelaufen: man trifft die Pace super! Der Herbst wurde ja fast übersprungen und es wurde im Laufe der Woche winterlich kalt: so mag ich es! Lieber 3 als 30°C! Ach ja, Donnerstag war der neue Forerunner dann da: Magdeburg kann kommen!
Sonntag früh mit Taxi-Alex hingefahren, Startnummer abholen, umziehen, Buffer-Doping, einlaufen. eXa-Cheffe Carsten getroffen der Jörg beim Marathon mit dem Rad begleiten wollte und kurz nach 10 gings los. Diesmal lies ich mich nicht ganz so stark zum zu schnellen Loslaufen verleiten und aus geplanten 4:28min/km wurden 4:20-22 auf den ersten Kilometern. Die anderen eXaner waren schnell dem Blickfeld entschwunden. Gruppenbildung fand nicht statt und ich lief recht konstant durch Magdeburgs Innenstadt, u.a. vorbei am Dom und dem Hundertwasserhaus. Doch so richtig Blicke dafür hatte ich nat. nicht. Zwischendurch noch etwas mit 1-2 Mitläufern über die Zwischenzeiten gequatscht und weiter. Das Tempo blieb konstant und lief sich ganz gut. Bei Kilometer 10 kam ich bei 43:52 durch: macht also 'nen 4:23er Schnitt. Etwas schneller als geplant, aber mal sehen. Prompt spürte ich wieder etwas den Rippenbogen. SHIT! Egal: ignorieren, weiterlaufen, weglaufen. Jetzt ging es in weniger bis gar nicht bewohnte Gebiete am Stadtrand: fast wie ein Landschaftslauf. Das gefiel mir. Der km-Schnitt änderte sich nur leicht. 50m vor mir lief die an dritter Position liegende Frau (laut Zwischenrufen einiger Zuschauer). Auf die wollte ich auflaufen... Nach 1:06:09 passierte ich die 15km-Marke. Also fast identisch mit Mannschaftslaufendzeit, nur dass der ja etwas kürzer als 15km ist... Der Gesamtschnitt lag jetzt bei 4:25min/km. So langsam wuchs die Hoffnung, dass es zeitlich klappen könnte, aber vom Leipzig-HM im Frühjahr war ich gewarnt: da hatte ich bei km15 1:20 Vorsprung auf die heutige Zeit!!! Und die Beine wurden auch schwerer, aber die km-Splits lagen immer noch bei knapp unter bzw. 4:30 und etwas Polster war noch... Jetzt kam von hinten die 4.Frau, die mich und auch die bis dahin Dritte flott überholte... Am Sportplatz stießen die 13km-Läufer zu uns auf die Strecke: man mußte jetzt etwas Zick-Zack laufen aber Zeit habe ich wohl keine mehr verloren. Dann noch bei km20 rauf auf die Brücke und noch die Schleife, die kurzzeitig weg vom Ziel führt gelaufen und dann ab Richtung Finishline. Bei 1:34 drückte ich die Uhr: aber da ich etwas vor der Startlinie schon ausgelöst hatte wußte ich, dass es für sub 1:34 gelangt hat was die Ergebnisliste auch bestätigte: 1:33:59. Damit bin ich auf jeden Fall zufrieden, vor allem weil ich schon arg skeptisch war, ob ich das derzeit laufen kann.
Christoph lief seinen geplanten 3:59er Schnitt, Alex lief 4:07er Schnitt (1:26:46, die ihm keiner so zugetraut hatte) und Thomas verfehlte die 1:30 um 19sec, da er auf den ersten 10km arg überpaced hatte. In der Mannschaftswertung machte das Platz 4 für die LG eXa. Getoppt wurde das Ganze von Jörg, der in pers. Bestzeit und neuem Streckenrekord den Marathon in 2:32:47 gewann!!!
Für mich hieß es:
21/120 in der M30
129/1163 Männer
133/1618 Gesamt
Ergebnisse
Nach dem Auf und Ab der letzten Wochen war ich einerseits skeptisch, da ich bei gleicher Pace beim 15km-Mannschaftslauf ganz schön kämpfen mußte und auch ein 10er Testlauf mit Alex vor einer Woche war nicht gerade Wohlfühltempo, andererseits machten gerade die schnelleren Intervalle richtig Spaß und auch die normalen Läufe gingen wieder gut. Blöd war halt mal wieder die Tatsache, dass ich eigentlich zu wenig im Bereich um bzw. über HM-Distanz gelaufen bin und zu viele 15-16k-Läufe gemacht habe. Naja, probieren...
Dienstag nochmal schnell das gewünschte HM-Renntempo auf der Bahn bei 3x3200m getestet: da mein Garmin gerade mal wieder eingesendet wurde habe ich einfach 'ne Liste mit 38-Rundenzeiten gemacht und bin mit 5,99Euro-Uhr und Zettel in der Hand gelaufen: man trifft die Pace super! Der Herbst wurde ja fast übersprungen und es wurde im Laufe der Woche winterlich kalt: so mag ich es! Lieber 3 als 30°C! Ach ja, Donnerstag war der neue Forerunner dann da: Magdeburg kann kommen!
Sonntag früh mit Taxi-Alex hingefahren, Startnummer abholen, umziehen, Buffer-Doping, einlaufen. eXa-Cheffe Carsten getroffen der Jörg beim Marathon mit dem Rad begleiten wollte und kurz nach 10 gings los. Diesmal lies ich mich nicht ganz so stark zum zu schnellen Loslaufen verleiten und aus geplanten 4:28min/km wurden 4:20-22 auf den ersten Kilometern. Die anderen eXaner waren schnell dem Blickfeld entschwunden. Gruppenbildung fand nicht statt und ich lief recht konstant durch Magdeburgs Innenstadt, u.a. vorbei am Dom und dem Hundertwasserhaus. Doch so richtig Blicke dafür hatte ich nat. nicht. Zwischendurch noch etwas mit 1-2 Mitläufern über die Zwischenzeiten gequatscht und weiter. Das Tempo blieb konstant und lief sich ganz gut. Bei Kilometer 10 kam ich bei 43:52 durch: macht also 'nen 4:23er Schnitt. Etwas schneller als geplant, aber mal sehen. Prompt spürte ich wieder etwas den Rippenbogen. SHIT! Egal: ignorieren, weiterlaufen, weglaufen. Jetzt ging es in weniger bis gar nicht bewohnte Gebiete am Stadtrand: fast wie ein Landschaftslauf. Das gefiel mir. Der km-Schnitt änderte sich nur leicht. 50m vor mir lief die an dritter Position liegende Frau (laut Zwischenrufen einiger Zuschauer). Auf die wollte ich auflaufen... Nach 1:06:09 passierte ich die 15km-Marke. Also fast identisch mit Mannschaftslaufendzeit, nur dass der ja etwas kürzer als 15km ist... Der Gesamtschnitt lag jetzt bei 4:25min/km. So langsam wuchs die Hoffnung, dass es zeitlich klappen könnte, aber vom Leipzig-HM im Frühjahr war ich gewarnt: da hatte ich bei km15 1:20 Vorsprung auf die heutige Zeit!!! Und die Beine wurden auch schwerer, aber die km-Splits lagen immer noch bei knapp unter bzw. 4:30 und etwas Polster war noch... Jetzt kam von hinten die 4.Frau, die mich und auch die bis dahin Dritte flott überholte... Am Sportplatz stießen die 13km-Läufer zu uns auf die Strecke: man mußte jetzt etwas Zick-Zack laufen aber Zeit habe ich wohl keine mehr verloren. Dann noch bei km20 rauf auf die Brücke und noch die Schleife, die kurzzeitig weg vom Ziel führt gelaufen und dann ab Richtung Finishline. Bei 1:34 drückte ich die Uhr: aber da ich etwas vor der Startlinie schon ausgelöst hatte wußte ich, dass es für sub 1:34 gelangt hat was die Ergebnisliste auch bestätigte: 1:33:59. Damit bin ich auf jeden Fall zufrieden, vor allem weil ich schon arg skeptisch war, ob ich das derzeit laufen kann.
Christoph lief seinen geplanten 3:59er Schnitt, Alex lief 4:07er Schnitt (1:26:46, die ihm keiner so zugetraut hatte) und Thomas verfehlte die 1:30 um 19sec, da er auf den ersten 10km arg überpaced hatte. In der Mannschaftswertung machte das Platz 4 für die LG eXa. Getoppt wurde das Ganze von Jörg, der in pers. Bestzeit und neuem Streckenrekord den Marathon in 2:32:47 gewann!!!
Für mich hieß es:
21/120 in der M30
129/1163 Männer
133/1618 Gesamt
Ergebnisse
Abonnieren
Posts (Atom)
