Dienstag, 28. Juli 2009

Sommerloch

Seit nunmehr 6 Wochen geht nichts vorwärts in Sachen Laufform. Seit der erzgebirgstraverse geht es abwärts und zwar so steil wie die ersten Kilometer auf selbiger...
Mal läuft es prima im Training aber zumeist dann doch eher schwer. Dann kommt noch eine gewisse Lustlosigkeit dazu und irgendwie auch Zeitmangel, (Halb-)Krankheit und Müdigkeit des Körpers. Signale? Ausreden? Versinken im Mittelmaß? Jogger?
Im Urlaub dominierten Grillabende, Lagerfeuerrunden und viele Radkilometer samt doppelt besetztem Anhänger. Die wenigen Laufkilometer in sehr schöner (profilierter!!!) Landschaft der Insel Rügen waren geprägt von ruhigen Kilometern. Das einzige was flott war, ging nach hinten los... (6x auf 12km schaffen bestimmt weder cp noch mono noch steven). Nun ja, lieber was anderes: Großspurig (oder -kotzig?) habe ich für den Auewaldmannschaftslauf 'nen 4:24er Truppe mit Thomas D. und Tino eröffnet. "Zum Glück" klemmt es bei ihm ebefalls gerade und somit werden sich mindestens 2 quälen müssen während Thomas sich ausruhen kann...
Nun denn, Nägel mit Köpfen müssen her: heute geht es los mit neuem Trainingsplan (aus 2 mach' 1) und als erste Einheit 2x3000m in 4:10min/km.
Ich werde berichten...

Samstag, 4. Juli 2009

Orientierungslos

Irgendwie steckte mir die Staffellaufetappe noch immer in den Knochen. Obwohl es beim Bahntraining (mein erstes überhaupt) mit 15x400m bestens lief, spürte ich am Wochenende beim Lauf durch die alte Heimat ein ständiges leichtes Zwicken im rechten Knie, besonders bei Bergabpassagen... Gleiches galt für Treppensteigen hinab und Schränketragen... Also wieder Laufpause...
Trotzdem hatte ich mal wieder Lust auf ein organisiertes Läufchen. Irgendwo hatte ich was vom Ammelshainer Schlosslauf gelesen. Also mal auf der Website vorbeigeschaut und gleich angemeldet. Die Kinder für den Abend "verkauft" und paar Freunde für das Konzert danach eingeladen. 8,5km sollten gelaufen werden. Von Matthi und Ronald wußte ich ja, dass sie starten wollten und auf Spitzenplatzierungen spekulierten. Das gleiche dachten sich aber auch einige andere und mit eXa-Kollege Jörg hatte wir ein heißes Eisen im Feuer. Auch Björn von der eXa war am Start. Bei tollem Ambiente wurde 19Uhr die Meute auf die Strecke geschickt (der Starklappenbetätigende bewies Mut und blieb einfach Mitten auf der Strecke stehen...). Unter 37min sollten drin sein, also 4:19er Schnitt war geplant. Bereits nach wenigen hundert Metern vor mir eine große Lücke und hinter mir ebenfalls. Irgendwie immer das gleiche...(soll heißen: ich bin nicht schnell und auch nicht langsam...). 3:57 und 4:11 für die ersten beiden Kilometer. Dann ein Anstieg dank Streckenänderung. Vor mir die 2.-platzierte Frau, deren Vorjahreszeiten ich noch wußte und das war dann "Holger Meier". Bei km 4 ging sie kurz und ich war dran aber sie lief gleich wieder schnell. Dank der fast tropischen Wärme / Schwüle war es mächtig anstrengend. Anstrengender als gedacht... viel anstrengender!
Als der 5.Kilometer in 4:44 weg ging war schon wieder klar, heute passt hier gar nix. Oder vielleicht ganz simpel: die Form ist im Keller. Naja, zumindest hatte ich "Holger" jetzt eingeholt und ebenso einen weiteren Läufer vor mir. Von hinten waren zwei rangelaufen. Als Five-Pack gings weiter durch den Wald. Mittlerweile hatte ich wieder auf die Zermürbungstaktik umgestellt und machte einen auf Sychronsprecher á la "Schweinskramfilm". Die anderen taten mir leid. Vor uns war keiner mehr zu sehen. Nach 6,5km setzte ich mich leicht ab; wollte mich jetzt auch nicht mehr umdrehen. 1km weiter stand Matthis Frau und wollte Wasser reichen aber eigentlich war es ja nur noch ein einziger schnöder Kilometer. Der km-Split war wieder deutlich besser, aber noch immer schlechter als geplant. Am Ortseingang bog ich völlig selbstverständlich rechts ab, die anderen hinterher. Ich beschleunigte nochmals hörte aber noch immer die anderen knapp hinter mir. Vorbei am Feuerwehrhaus, plötzlich brüllte einer der Verfolger "LINKS!!!" Häh, wie jetzt? Hier war weder ein Streckenposten noch eine Markierung. Shit! Wenden. Die anderen waren nun vor mir. Ich war stinksauer! Ich schloss wieder auf und zog vorbei um im Rücken (!?!?) der klatschenden Zuschauer am Ziel anzukommen und der Rest der Läufer kam uns entgegen.... ;-) Häh was ist nun los? Erst dachte ich, dass das Umkehren falsch war, aber eigentlich waren wir komplett falsch abgebogen. Ich hatte also einen Abzweig zu früh gewählt und alle anderen hinterher. Ohne Zuruf wäre ich wohl noch durchs ganze Dorf gelaufen...
Kurze Absprache mit den Verantwortlichen: die werteten uns trotzdem mit der gelaufenen Zeit, da es an dieser Stelle eben etwas unglücklich war.
Zumindest war ich in der Zeitvorgabe geblieben: 36:33 stand auf der Uhr; aber eben auch nur 8,20km statt 8,56km....
"Holger Meier" war somit auf Platz 2 der Frauen gelaufen (hätte aber hochgerechnet auf die echte Strecke auch locker gereicht) und zum Dank erhielt ich ihren Preis: einen Schnuppertauchkurs! Danke Ina! Bei nächstenmal gibts ein paar Stadtranglistenpunkte zurück ;-)
Hat sich also gelohnt! Dann noch Duschen in Mietswohnungen (mal was anderes) und Grillwurst, Bier und coole Mucke im Schloßpark bei super Wetter.

Wie weiter? Form suchen, mal wieder effektiver Trainieren (u.a. Bahn).... Und dass, wo mir Hitze gar nicht liegt...
Jörg gewann übrigens souverän, Matthi wurde 6., Ronals 8. und Björn 9. Gesamt. Toll gemacht von der eXa und der Lauf wird kein Geheimtipp mehr bleiben. Da hat man sich echt Mühe gegeben und so kleine Läufe mag ich sowieso.
Das nächste Mal schaue ich mir die Strecke an oder lade die Strecke auf den Garmin, nichtr dass ich im Auewald mal falsch abbiege...

Montag, 22. Juni 2009

180km-Kochlöffeltransport

Einmal im Jahr heißt es "erzgebirgstraverse" und da ist die eXa bei 2 Starts 2x als Sieger ins Ziel gekommen. Das heißt natürlich, dass sich die Gegner für Folgejahr immer besonders gut vorbereiten um uns den Titel streitig zu machen. Für uns hieß es primär "as fast as possible", möglichst unter der letztjährigen Zeit bleiben und optimal wäre natürlich eine Titelverteidigung. Wie jedes Jahr auch die nicht ganz einfache Prozedur davor. Aus Interessenten für fast 2 Staffeln bleiben am Ende gerade genug für eine Staffel übrig und die Reihenfolge der Starter wird nicht nach Eignung für Etappe und Profil oder Laufform festgelegt sondern eher nach der Möglichkeit, günstig anzureisen und den Lauf mit anderen Verpflichtungen und Terminen zu kombinieren und zu vereinbaren. So stand erst eine Woche zuvor der finale Ablauf und die Etappeneinteilung für uns fest und wir sind diesmal garantiert die Mannschaft mit den meisten Änderungen in der Aufstellung...
Freitag reisten wir zu 6. an und Zeltaufbau und Smalltalk mit den anderen Teams bestimmten den restlichen Abend. Auf das vom Chef vorgeschriebene Einlaufen verzichteten wir, um dem Gegner nicht die aktuelle Form zu zeigen...
3:30Uhr aufstehen und bereits 4:00 Start für David. Er sollte/wollte so lange wie möglich dranbleiben und mit möglichst wenig Rückstand auf Alex wechseln. In Mühlleiten wartete dieser bereits und konnte als 5. ins Rennen geschickt werden. Da hatten wir ca. 5min Rückstand auf die Eltalflitzer. Alex überholte gleich andere Teams und konnte in Weiterglashütte an Platz zwei liegend mit 7min Rückstand (auf Traktor Hermsdorf) auf Steven wechseln. Der drehte mächtig auf, verlief sich kurz, mußte mal kurz in den Wald und hatte auf dem Auersberg den Rückstand auf 4min verkürzt. In Steinbach waren es noch 2min und beim Wechsel bereits anderthalb Minuten Vorsprung. Matthias (Alex' Vater) lief dann die Strecke komplett gemeinsam mit dem Starter von Hermsdorf und zeitgleich wechselten sie in Tellerhäuser. Chrische also mit dem Hermsdorfer, der Elbtalflitzer knapp dahinter. Leider wurde Chrische ab Grenzübergang von Krämpfen geplagt und der Gegner war sehr stark. Die Traktoristen wechselten exakt 10:10Uhr und die Elbtalflitzer nur Sekunden danach.

Banges Warten für mich auf Christoph. Die Zeit verging und keiner war zu sehen. Knapp 4min später tauchte er auf und ich konnte endlich losflitzen. Allerdings ging es erst mal steil bergab. Richtig STEIL! Der eigentlich gesperrte Skihang war die Strecke für die nächsten knapp 2km. Rollen lassen ging nicht. Die Wiese war extrem rutschig und der Streifen in der Mitte übersäht mit Schotter und Geröll. 2-3mal war ich kurz vorm Abflug. Dann Asphaltpassage. Die Radbleitung der Elbtalflitzerin wartete, aber sie war schon durch. Mist - Schnürsenkel offen. Die Oberschenkel zittern wie ratternde Nähmaschinen. Weiterlaufen. Die ersten 3km unter 4min! Schneller als gedacht. 13 weitere km wollten noch gelaufen werden. Auf kleinen Dorfstraßen ging es durch Háj wo man mich ungläubig musterte. Dann sah ich irgendwann zwischen Kilometer 4 und 5 auf der Bergaufpassage die Radbegleitung der Zweitpaltzierten vor mir. Nur nicht zu schnell ranlaufen und erstmal kurz Kräfte sparen. Bei etwa 5,5km war ich dran und lief auch schnell vorbei, hörte aber noch lange die Schritte hinter mir. Kurz darauf sollte die unübersichtlichste Stelle in Sachen Navigation kommen. Meine beiden Konkurrenten waren die Strecke schon abgelaufen und somit etwas im Vorteil. Ich hatte mir zwar von Ronald die Stelle beschreiben lassen und auch mit den beiden Läufern gesprochen, aber vor Ort sieht es eh meist anders aus. Es ging über eine eingestürzte Brücke über einen Bachlauf und danach etwas unübersichtlich auf einem Tramplepfad durch den Wald. Der Forerunner vermeldete "Kursabweichung" aber anders hätte ich gar nicht laufen können, oder? Plötzlich neben einer Ruine vorbeigelaufen; die kannte ich von der Karte und hatte sie viel weiter abseits der Route erwartet. Mist, aber die Richtung stimmte. Ich ging jetzt davon aus, dass ich wieder überholt wurde, aber es war weder vor noch hinter mir jemand zu sehen. Etwa bei Kilometer 9 in Kovárská standen die anderen aus meinem Team und meinten, der 1. sei nicht weit vor mir, was ich nicht so recht glauben mochte. Die gereichte Apfelschorle konnte ich nur in Form von herausquellendem Schaum trinken - nicht so clever ;-)
Der Schnitt passte noch immer (4:25min/km) aber die völlig ungewohnte Belastung für die Muskulatur machte sich deutlichst bemerkbar und auf den folgenden Kilometern wurde es auch etwas langsamer, bedingt aber auch durch einige kleine Bergaufstücke. Ich sah zudem ein, dass ich nicht die recht engen Schuhe hätte anziehen sollen, denn eine Blutblase an der Zehe spürte ich recht deutlich...
Bei Kilometer 13 dann eine sonderbare Begegnung: die Straße schlängelte sich durch den Wald und an einer kleinen Lichtung lag ein Fahrrad im Straßengraben mit einigen Bierflaschen im Korb - aahh, eine Verpflegungstelle!? 2-3m weg am Hang saß ein aschenbecherbebrillter Einheimischer mit Schlapphut und genoß das herrliche Wetter mit einem kräftigen Schluck. Was er mir hinterrief konnte ich einerseits aufgrund der mir fremdem Sprache und aufgrund der sonderbaren Artikulation nicht verstehen. Wahrscheinlich feuerte er mich an und wollte mir sagen, dass ich nur wenig Rückstand habe...
Es wurde immer schwerer, flüssig zu laufen und die linke Wade zwickte heftig während der Kopf nach rechts hing (?). 4:45er Schnitt für die letzten Kilometer - keine Glanzleistung aber Gesamtschnitt immer noch bei 4:32min/km. Ronald meinte, in Cérny Potok sollte ich nochmal aufdrehen. Mmmh, ich hatte zu tun, die aufgebaggerte Straße per Schlurfschritt über den Minigraben zu überwinden; dann nochmals bergauf. Füße heben ging gar nicht mehr, aber es war nicht mehr weit. Dann sah ich den Grenzübergang und die Leute von den verschiedenen Teams. Nach 1:20:34 auf 17,58km konnte ich Ronald in Jöhstadt den Kochlöffel in die Hand drücken. Die Waden zitterten noch ein ganzes Weilchen weiter... Mit der Laufzeit und dem Kilometerschnitt von 4:35 bin ich sehr zufrieden, bei mehr als 4:45 hätte ich 'nen Kasten Bier spendieren müssen. Zweitbeste Laufzeit aller Teams auf dieser Etappe freut mich ebenfalls.

Ronald hatte jetzt 10min Rückstand, denn der Hermsdorfer Läufer war 1:15 gelaufen. Die Elbtalflitzerin 1:35, also recht komfortabler Vorsprung auf Platz drei. Auf dem Hirtstein hatte Ronald dann zwei weitere Minuten aufgebrummt bekommen, aber dank seiner langen Beine machte er bergab wieder Boden gut und schickte mit 11min Rückstand Herchi auf dessen 21km-Strecke. In Deutschkatharinenberg dann erstmal was Essen und Annett nochmal mit der Technik vertaut machen. Die Hermsdorfer hatte hier dann schon beachtliche 22min Vorsprung und unserer auf die drittplatzierten Elbtalflitzer war auf 3min geschrumpft. Annett hatte dann einige Problem mit der Navigation am Seiffener Skihang. Andere Teams scheinbar auch und selbst der Hermsdorfer schlug sich durch hohe Brennnesseln. Aber Annett kämpfte toll und kam trotz deutlich längerer Laufstrecke noch eine Minute vor den Flitzern in Bad Einsiedel an (für die Zweifler: inklusive Schwartenbergüberquerung, was sich auch belegen läßt...!). Tino übernahm jetzt den Staffellöffel. Die Elbtalflitzer hatte mit Harald Schnare einen ganz starken Läufer, der letztes Jahr der eXa die Führung auf der Strecke abnahm und auch dieses Mal überholte er. Tino kam dann nach unfreiwilligem Zwischestopp im Busch mit 10min Rückstand auf den Zweiten an und übergab an Jonny. Das würde knapp werden. Jonny ist sauschnell - aber 10min? Die Hermsdorfer waren weit voraus und bereits fast im Ziel! Deren Läufer war sogar 2min schneller als Jonny letztes Jahr, aber der wiederum machte das fast Unmögliche doch noch klar und überlief die Zweitplatzierte und kam mit nochmals 2min schnellerer Etappenzeit um 18:17Uhr am Galgenteich in Altenberg ins Ziel wo er von uns gefeiert wurde!

Platz 2 für die LG eXa Leipzig

Wir waren damit nochmals 1h19min schneller als im letzten Jahr aber gegen die Läufer von Traktor Hermsdorf war dieses Jahr kein Kraut gewachsen. Da muß man neidlos und voller Respekt sagen: Superleistung von allen und Wahnsinnszeit, denn die waren nochmal um einiges schneller und bereits 17:26Uhr im Ziel! Platz drei ging an die Elbtalflitzer, die 18:24Uhr ins Ziel kamen. Auch an sie: Glückwunsch!

Eigentlich wollte ich in Altenberg bleiben und die ganze Nachveranstaltung noch mit genießen aber ich hatte so heftige Migräne, dass ich mich von Alex und Chrische mit nach Leipzig fahren ließ, SCHADE! Aber nächstes Jahr dann. Das Wannenbad hat nicht allzuviel genützt, denn noch heute kann ich kaum Treppensteigen und selbst normales Gehen ist eher ein unkontrolliertes Gestakse statt gewollte und koordinierte Bewegung...
Ein ganz großes Dankeschön an die Organisatoren, die anderen Teams für faire & spannende "Duelle" und selbstverständlich meine Teamkollegen!

Gesamtergebnisse erscheinen hier.
Nachfolgend noch ein paar anklickbare Impressionen:

Start 4Uhr morgens
Alex hat Platz 2 erkämpft
und Steven den Streckenrekord pulverisiert
gemeinsam in Spitzenposition (Matthias in Neon)
ich in Kovárská
kurz vor Jöhstadt
Ronald auf dem Hirtstein
Frank nach 21km
Tino wechselt gleich auf Jonnyder erläuft noch den 2.Platz

online-Stellen der Resultate






Montag, 18. Mai 2009

Heiheiheihoooo, der Rennsteiglauf...

Das schönste Ziel der Welt ist in Schmiedefeld!
So hieß es nach einem Jahr Rennsteigabstinenz (krankheitsbedingt letztes Jahr nicht dabei) wieder "Heiheiheihooo...". Und auch Herbert Roth's heimliche Thüringer Hymne "Rennsnteiglied" wollte zum 6x. mitgegrölt werden....
Eigentlich wollte ich ja gar nicht, denn 4 scharf gelaufene HM in 6 Wochen sind ja kein Spaziergang und nun ist der Rennsteig ja auch nicht gerade eine Trasse, die man so nebenbei berennen kann. Aber Lauffreund Matthias rief mich vor 4 Wochen an, ob ich nicht doch mitkommen will, und so sagte ich zu, denn er brachte mich vor Jahren überhaupt erst zum Laufen und auch zum Rennsteig und so wollte ich ihm diesmal (hoffentlich) zu einer recht guten HM-Zeit verhelfen. Obwohl er das (nach einer 41:44 beim Chemnitz-10er) auch ohne mich hinkriegen sollte. Seine 1:43:xx zu unterbieten waren also das Ziel. Ansonsten gab es nur ein Ziel: Spaß haben und den Lauf und vor allem auch das Drumherum genießen., dabei aber nicht bummeln.
Freitag also Anreise nach Oberhof, Startunterlagen holen, eine paar alte Bekannte getroffen und ab ins Festzelt. Die Nudeln waren diesmal besser als die Klöße, dazu noch 2 Bratwürste und entsprechend Getränke um Hungerast und Dehydration am nächsten Morgen vorzubeugen. Danach noch mit Alex getroffen, der uns auch noch Übernachtungsmöglichkeit anbot, aber zum Rennsteiglauf gehört für mich halt auch 'ne unbequeme Nacht im Kofferraum...
Recht ausgeruht nach heftig regnerischer Nacht und kühlen Temperaturen ging's langsam Richtung Start. In Block II sollte ich mich einsortieren und Matthias und Alex eigentlich in VI, aber lassen wir das Thema... Danach wie immer: Schunkeln, Händehoch, Welle, Rennsteiglied, Schneewalzer, Plastiktüte weg, Loslaufen. Wobei Laufen natürlich nicht ging, sondern Gehen. Egal. Knapp 1500 Starter waren vor uns und auf den ersten Metern zeigte sich bereits wie es weitergehen sollte: Zickzack, Überholen, Abstoppen. Links-Rechts. Immerhin nur 5:09 für Kilometer 1, das hätte ich schlimmer erwartet. Kilometer 2: leicht ansteigen, Straße, Überholen, 4:51; Alex wie immer weg um seine 4:30 zu laufen. "Probier's" habe ich ihm schmunzelnd gesagt. Nach exakt 2 Kilometern geht es wie ein Trichter in den Wald und sofort wird es eng, deutlicher steiler und vor allem ändert sich der Untergrund. Ausgewaschene Waldwege mit vielen losen Steinen und Wurzel und Äste und Pfützen. Man muß also recht konzentriert laufen, um einerseits zu Überholen, dem Vordermann aber nicht in die Hacken zu treten und gleichzeitig auch sicheren Halt zu finden. Macht gleich mal 'ne 5:23 für den nächsten Kilometer. Danach weiter bergauf und gleich wieder etwas runter: 4:47. Es rollt. Ein im neongrünen Leibchen des Erdgas-Teams laufender Starter, der scheinbar mit verschlucktem Besenstil rennt flucht und schimpft die ganze Zeit, wie "Scheiße!" hier die Wege sind und diese "blöden Steine" usw. Ich weise in auf den Ausdruck CROSSLAUF hin, mit der Rennsteiglauf beworben wird. Wir überholen ihn einfach. Überhaupt sind wir scheinbar nur am Überholen. Die nächsten drei Kilometer geht es nur bergauf und schon hat man den Beerberg als höchste Erhebung des Laufes überwunden: 5:26, 5:15 und 5:08 trotz Anstieg. Danach 4:47 für den achten km mit Bergabpassage. Es ginge schneller aber ich will nicht übertreiben. Zudem immer mal Umschauen, ob Matthias noch da ist. Is' er und an den Bergaufstücken ist er deutlich besser und ich lasse ihn mal ziehen. 5:01 für das Flachstück vor der Schmücke. Hier wurde die Strecke geändert: wo es früher gleich über die Wiese zum Verpflegungspunkt Schmücke geht, muß man jetzt einen großen Bogen durch den Wald im Morast laufen. 4000 Läufer später verliert man hier bestimmt den Schuh.
An der Schmücke entscheide ich mich für Banane und warmen Tee und Matthias für gehende Nahrungsaufnahme. Ok, die paar Sekunden sind auch egal. 4:54 für den Kilometer 10 und nach 50:21 am Schild, welches exakt steht. Das 11er dagegen steht fast 200m zu früh aber ich richte mich eh' nach dem Garmin und der piepst nach 4:31 und 4:23 und 4:24 für die nächsten Bergabkilometer. Die nächsten anderhalb km gehts wieder hoch. Das hatte ich vergessen und ich scherze mit einem Läufer der das Streckenprofil in der Hand hält. 5:08 und 4:44. Danach leicht ansteigend 5:06. Verpflegungspunkt 2 am Bierfleck. Cola im Gehen... Danach meine Hasspassage: Hier habe ich im langen Anstieg schon mal 7min für den Kilometer 17 gebraucht. Diesmal zieht mich Matthias im 4:49er Schnitt und der letzte Anstieg ist geschafft. Weiter Überholen und bergab rollen lassen. 4:10, 3:58, 4:08 bloß aufpassen, dass man nicht auf die Fresse fliegt. Eine tolle Zeit kündigt sich an. 4:12 für den welligen 21.km und im 3:47er Schnitt Richtung Zieltor. Die letzte große Pfütze nehme ich direkt und verhelfe Matthias zu Tarnoptik ;-) Sorry... Zielspurt und zusammen rennen wir über die Matte: 1:41:02. Damit sind wir mehr als zufrieden. Ohne großartig fertig zu sein haben wir alles erreicht. Paar Sekündchen wären an den Getränkestellen drin gewesen und im 1.Startblock wohl sogar 2-3 Minuten. Aber das spielt keine Rolle und wir freuen uns über tolles Wetter in Schmiedfeld, treffen Alex [in 1:39:17 knapp am 4:30er Schnitt vorbeigeschrammt ;-)...., Sorry!] und David (hättest auch mitlaufen sollen!!!).
Dann noch den Zieleinlauf der Supermarathonis und Marathonis angeschaut und die Marathonläufer am Schlußanstieg angefeuert. Bustransfer zurück und heim.
Superlauf - Superzeit - Superevent!
Nächstes Jahr garantiert wieder. Irgendwann mal mehr (M) und irgendwann mal richtig mehr (SM) - versprochen! Inkl. Samstagsparty...

Platzierung: 522/6058 Gesamt; 493/4381 Männer; 68/456 M30

Ein großes GLÜCKWUNSCH und RESPEKT an Peter und Thomas, die den langen Kanten bezwungen haben! Für mich derzeit unvorstellbar!

so lief es:

Montag, 11. Mai 2009

1:35:xx Zum Ersten, Zum Zweiten uuuund Zum Dritten!

Da ich in der Nähe war und sowieso mit dem Gedanken gespielt hatte zu starten und auch noch Kumpel Matthias beim 10er mitmachen wollte, entschied ich mich recht spontan zur Halbmarathon-Teilnahme beim Chemnitzer Citylauf = zur Sportscheck-Stadtlauf-Serie zählender Lauf durch Chemnitz' Innenstadt. 10k hieß zweieinhalb Runden(mit dem Großteil der Starter) und 5 Runden mit Start am Nischel für die Halbmarathonis (260). Ich stehe weit vorn, werde nach dem Startschuß fast umgerannt als würden hier 50% der Starter unter 1:20:00 laufen .... Vorgenommen hatte ich mir ein kontrolliertes Rennen mit 4:22 bis 4:27er Schnitt. Die Strecke ist rel. flach aber die Kopfsteinpflasterpassagen haben es in sich und 5 Runden sind auch nicht gerade mein Favorit. Wo die 15000 Zuschauer standen weiß ich nicht; im Start-Ziel-Bereich war aber recht gute Stimmung. Hier mein ungefährer Rennverlauf:

- km1 4:08 die Meute hetzt los, es wäre nur eine 4,3km-Runde zu laufen und nicht derer 5; ich bin etwas zu schnell!
- km2 4:20 so, sehr schön, die Pace passt
- km3 4:20 schön konstant, das Feld sortiert sich
- km4 4:25 einige Staffelläufer geben nochmal alles für ihre erste und einzige Runde...
- km5 4:23 jetzt sieht man, wer vor einem komplett läuft und wer Staffelläufer ist
- km6 4:27 etwas langsamer, aber immer noch genau nach Vorgabe
- km7 4:23 wieder etwas schneller; lockere Beine sind aber etwas anderes!
- km8 4:26 immer noch nach Fahrplan
- km9 4:32 teils Zickzack-Lauf um einbrechende Staffelläufer und solche, die nochmal Gas geben und drängeln
- km10 4:28 passt; 10er Zeit 43:57 heißt 30sec. Vorsprung auf die Magdeburg-10er Zeit, 2min schneller als Grimma und 1min langsamer als der überzogene Leipziger-HM
- km11 4:28 es läuft (noch) rund
- km12 4:28 immer noch perfektes Timing ohne dauernd auf die Uhr zu schauen; noch recht flüssiger Stil
- km13 4:33 da merkt man die leichte Bergauftendenz dieses Kilometers
- km14 4:28 jetzt gehts wieder leicht bergab
- km15 4:38 ich bin an meinen beiden Holger Meier(s) dran und überhole später (leider waren die nur langsamer geworden); der Magen meldet sich - Hunger?
- km16 4:42 Gel eingeworfen und im Gehen getrunken, da ich sonst alles sonstwohin verteile; wieso gibt es nirgendwo knickbare Pappbecher?
- km17 4:36 es wird schwer; ich spüre die letzten Wochen deutlich; die Schritte werden kürzer; Scheiß Kopfsteinpflaster! "Ist der Lauf nicht dein Freund, ist er dein Lehrer!" - wie wahr!
- km18 4:37 auf zur letzten Runde; ich sehe (angeblich) deutlich gequälter aus; bergab kann ich irgendwie keine Zeit mehr gut machen
- km19 4:45 der Kilometer zieht sich ewig; Mann - nur noch reichlich 2km; 3sec hinter Magdeburg; das wird nix mehr; die Motivation ist jetzt raus
km20 4:41 Beschleunigen - Was ist das? Hochrechnen: >1:35:00 wird's werden, wieder...
- km21 4:45 Ich will, kann aber nicht schneller; Beine wie Keulen; naja, wenigstens nicht so dramatisch wie LE ;-)
- Ziel 1:01 Andreas Clauß als Moderator in Hochform; ich am Tiefpunkt des Laufes ;-) die Uhr am Horizont rennt schneller als ich...

1:35:48 und immerhin Platz 8 in der M30 stehen für den 3.HM innerhalb 5 Wochen und alle in 1:35:Äppelstücke; klingt gar nicht so schlecht und sprechen für Konstanz (oder fehlende Weiterentwicklung); im Herbst gibt's dann nur einen Saisonhöhepunkt und nicht 3 ;-)

Fazit: lange lief es diszipliniert, am Ende habe sich die letzten 8 Wochen mit 8 Wettkämpfen auch bemerkbar gemacht; der Lauf ist gut organisiert aber recht teuer und 'ne Banane statt spritzigem Wasser am VP wäre mir lieber gewesen; ab nächsten Montag wird etwas ruhiger gelaufen oder über Herbstläufe (und vorherige Trainingspläne) nachgedacht ;-) Vielleicht sollte ich mich auf 15km-Läufe spezialisieren ;-) oder einfach mehr Überdistanzläufe machen und das Training qualitativer machen!

Montag, 27. April 2009

Die Bahn kommt!

Kaum ist der letzte Wettkampf vorbei, steht schon der nächste an! Und je eher man die Stadtranglistenläufe "voll" hat umso besser - siehe Streichresultate. Wunderzeiten durfte ich nach letzter Woche zwar nicht erwarten, aber bereits der erste Trainingslauf nach dem Leipzig-HM lief am Dienstag erstaunlich locker. 5000m-Bahnlauf stand am Samstag auf dem Programm - der fünfte Lauf zur Stadtranglistenserie und mein erster 5000er überhaupt und mein erster "Bahnkontakt" seit 15 (!) Jahren, da ich im Gegensatz zu den meisten anderen Läufern meine (leider zu wenigen) Intervalleinheiten auch in "freier Natur" absolviere. Ich hatte mich für die zweite Startgruppe entschieden - Läufer, die irgendwo um die 20-21min brauchen würden. Pünktlich zum Start der ersten Gruppe war ich vor Ort und konnte somit auch die schnellen Läufer beobachten. Mensch geht da die Post ab! Kurzes Schwätzchen mit den Vereinskollegen und Mitstartern - wie immer. Es ziept hier, man krampft dort, will (oder soll) eigentlich regenerieren. Wie das dann ich Echt aussieht, ist ja bekannt...
14:45 sollte unsere Start sein. Aber typisch Bahn - VERSPÄTUNG! 2min zuvor eilen die Kampfrichter mit 4 Listen herbei und kontrollieren nochmal, wer gemeldet hat und wer nicht. Das ganze auf 4 Listen angleichen, die ab und an durch den Wind umherflattern ist gar nicht so einfach. So bruzeln die Starter fast 25min auf der Bahn, bevor es losgeht. Naja, erste Ausrede: zu warm halt. Recht professionell fühlt man sich, da es "Stadtmeisterschaft" heißt und man auch noch eingeteilt wird, wo man zu starten hat. Ich bekomme erste Reihe ganz außen: ok, zweite Ausrede: Extrameter laufen. Startschuß! Die Meute flitzt los und man bekommt den Eindruck es sei ein 400m-Lauf. Aber was tun wenn man schon ein paar Meter mitzieht? Abrupt verlangsamen würde zu Auflaufunfällen hinter mir führen, denn die ersten beiden Runden ist alles noch aufgefädelt. 3:35er Schnitt sagt die Uhr... Nein Danke, das ist mir zu schnell und ebenso tut sich eine Lücke auf. Vorn 3-4 Läufer inkl. der schnellsten Frau und Loriot (Marathon-Regeneration - was ist das?) vornweg. Danach Alex mit Schienbein-Phantomschmerz ;-) Was laufen die, wenn sie frisch und gesund sind? Mein Mund klebt komplett zusammen und trotz Wind habe ich den Eindruck, dass die warme Luft über der Bahn steht. Der km-Schnitt wird langsamer und beginnt schnell, die Runden zurückzuzählen. Die Freunde des ersten Laufes stehen im Schatten und feuern eifrig an - DANKE! Ich hänge mich für die nächsten Runden knapp hinter Jan, komme aber auch nicht richtig ran. Der eXa-Zug (mit Annett und Thomas) bekommt daher Lücken. Nach 20:44 (4:09er Schnitt) bin ich im Ziel, werde mit Ole Einar Björndalen verwechselt und verbrauche erstmal fast einen Liter Wasser.
Schöne Erfahrung so ein Bahnlauf, vielleicht sollte ich die Intervalle doch mal auf die Bahn verlegen, scheint einfacher zu sein als im Wald. Beim nächsten unter 20min! Versprochen!
Ergebnislink folgt
Bilder sind hier

Montag, 20. April 2009

Grenzgänger

Gegangen bin ich zwar nicht, aber am Ende war ich kurz davor... So endete mein Leipzig-Halbmarathon.
Pünktlich vor dem Frühjahrshöhepunkt erhielt ich am Freitag mein Austauschgerät von Garmin zurück und Samstag morgen wurde dessen Funktion noch bei einem kleinen Läufchen getestet. Alles i.O., das Rennen kann starten. Ich bin wieder ein vollwertiger Läufer...
Sonntag morgen per Zug angereist und dann Richtung Marathon-Campus geschlendert und dabei einige Bilder geschossen, die Inliner waren schon auf der Strecke knapp gefolgt von den Handbikern. 10Uhr dann der Start für die Marathonis und auch hier noch ein paar Fotos gemacht. Danach die Startunterlagen geholt, also Werbekram und die Startnummer: 21097, meine Wunschnummer = Streckenlänge... mal schauen wozu sie mich heute beflügeln sollte. Es wurde ja wie immer viel über Zielzeiten usw. in den Vorwochen gesprochen und so hatte ich zugesagt, mein Bestes zu geben, als feststand, dass Matthi Zugläufer für sub1:30 machen wird. Klar war auch, dass es ein gewagtes Ziel ist, sprachen Unterdistanzen und aktuelle Laufzeiten ja eher dagegen. Andererseits lief Wurzen-Grimma sehr gut und manchmal passt es ja. Auf so einen Tag hoffte ich. Mit Alex feuerten wir dann die Marathonis auch nach ihrer ersten Runde an und vorn fiel bereits eine Vorentscheidung. Danach umziehen und ab zum Start. Matthi in Reihe 3, ich nur in 10 oder 12 und hier machte ich den Fehler, gleich auf ihn aufzulaufen. 4:02 für km1 und danach wurde es immer noch sehr flott: 4:08. Erst dann kehrte etwas Ruhe ein. Alex und Erzgebirgstraversen-Thomas liefen ebenfalls in der 1:29er Gruppe, die anfangs etwa 15 Läufer umfasste. Leicht ansteigend ging es weiter und ich zog es vor, eher am Ende der Gruppe zu laufen und doch lieber mein Ding zu laufen. Ein kleiner Abstand tat sich auf. Dann doch recht schnell war man am Völki und die Strecke wieder eben und dann gings leicht bergab. Die Lücke betrug keine 100m und wurde auch nicht größer und auch die km-Splits wieder so, dass es passte (4:14; 4:12). Selbst die Welle an der Märchenwiese stellte kein großes Problem dar. Die Sonne prasselte mittlerweile ganz schön heftig. Der Wendepunkt auf der Arno-Nitzsche-Straße wollte einfach nicht kommen und ab jetzt zog es sich. Danach sah ich Alex und Matthi und weit weg waren sie eigentlich nicht. Zwar uneinholbar aber der Abstand war geringer als befürchtet. Dann wurde es hart. Zwar überholte ich jetzt schnell "Holger Meier" in Form von meiner Leistungsdiagnostikbetreuerin Manuela (am Ende Gesamtvierte des HM) aber ich wurde merklich müde. Martin begleitete mich mittlerweile und versuchte mich zu motivieren und zu ziehen. Anfangs ging das noch aber aus Kampf wurde nun Krampf. Ohne Martin wäre ich jetzt vielleicht sogar gegangen. Der Körper hatte langsam Schieflage bekommen und manchmal hatte ich echt Problem geradeaus zu laufen. Martin holte Wasser und feuerte mich nochmal an. DANKE!!! Komisch, trotz gerade mal 5er Schnitt beim 17./18. kilometer überholt man noch Läufer (vom 10er Lauf) und kann sich daran nicht mehr freuen. Zwischenzeitlich hatte ich mal hochgerechnet und da hätte es wohl für 1:32/1:33 noch gereicht, aber das war jetzt auch vorbei. 2-3km können selbst beim Halbmarathon so brutal lang sein.... Dann endlich Zielgerade: Endspurt is' heut' nich'. 1:35:01 sind es am Ende. Und auch ich bin am Ende...
Doch paar Minuten später ist alles wieder im Lot und irgendwie muß ich drüber schmunzeln. Das war teils echt grenzwertig und die einzige kleine Enttäuschung sind die 16sec über der Bestzeit, die heute eignetlich drin gewesen wäre. Alles halb so wild und wie sagte Martin so schön: Das war ja eh nur eine Zwischenzeit für den Herbsthöhepunkt. Dann wohl mit gleichmäßigerem Verlauf ;-)
Ergebnisse
meine Bilder von den Marathonis
kleiner Nachtrag: mein Körper dankte es mir mit Schlaflosigkeit bis in die frühen Morgenstunden und knallrotem Kopf / Schultern und spannender Haut dank Sonnenbrand...

Nachtrag Teil 2: Um es mal zu verdeutlichen, wie heftig es am Ende kam -> bei km15 hatte ich 4min Vorsprung zur Zwischenzeit bei Wurzen-Grimma vor 2 Wochen und selbst bei km20 waren es noch knapp 2min !!! Trotzdem muss ich irgendwie drüber lachen...

DIE Nummer...