Kaum ist der letzte Wettkampf vorbei, steht schon der nächste an! Und je eher man die Stadtranglistenläufe "voll" hat umso besser - siehe Streichresultate. Wunderzeiten durfte ich nach letzter Woche zwar nicht erwarten, aber bereits der erste Trainingslauf nach dem Leipzig-HM lief am Dienstag erstaunlich locker. 5000m-Bahnlauf stand am Samstag auf dem Programm - der fünfte Lauf zur Stadtranglistenserie und mein erster 5000er überhaupt und mein erster "Bahnkontakt" seit 15 (!) Jahren, da ich im Gegensatz zu den meisten anderen Läufern meine (leider zu wenigen) Intervalleinheiten auch in "freier Natur" absolviere. Ich hatte mich für die zweite Startgruppe entschieden - Läufer, die irgendwo um die 20-21min brauchen würden. Pünktlich zum Start der ersten Gruppe war ich vor Ort und konnte somit auch die schnellen Läufer beobachten. Mensch geht da die Post ab! Kurzes Schwätzchen mit den Vereinskollegen und Mitstartern - wie immer. Es ziept hier, man krampft dort, will (oder soll) eigentlich regenerieren. Wie das dann ich Echt aussieht, ist ja bekannt...
14:45 sollte unsere Start sein. Aber typisch Bahn - VERSPÄTUNG! 2min zuvor eilen die Kampfrichter mit 4 Listen herbei und kontrollieren nochmal, wer gemeldet hat und wer nicht. Das ganze auf 4 Listen angleichen, die ab und an durch den Wind umherflattern ist gar nicht so einfach. So bruzeln die Starter fast 25min auf der Bahn, bevor es losgeht. Naja, erste Ausrede: zu warm halt. Recht professionell fühlt man sich, da es "Stadtmeisterschaft" heißt und man auch noch eingeteilt wird, wo man zu starten hat. Ich bekomme erste Reihe ganz außen: ok, zweite Ausrede: Extrameter laufen. Startschuß! Die Meute flitzt los und man bekommt den Eindruck es sei ein 400m-Lauf. Aber was tun wenn man schon ein paar Meter mitzieht? Abrupt verlangsamen würde zu Auflaufunfällen hinter mir führen, denn die ersten beiden Runden ist alles noch aufgefädelt. 3:35er Schnitt sagt die Uhr... Nein Danke, das ist mir zu schnell und ebenso tut sich eine Lücke auf. Vorn 3-4 Läufer inkl. der schnellsten Frau und Loriot (Marathon-Regeneration - was ist das?) vornweg. Danach Alex mit Schienbein-Phantomschmerz ;-) Was laufen die, wenn sie frisch und gesund sind? Mein Mund klebt komplett zusammen und trotz Wind habe ich den Eindruck, dass die warme Luft über der Bahn steht. Der km-Schnitt wird langsamer und beginnt schnell, die Runden zurückzuzählen. Die Freunde des ersten Laufes stehen im Schatten und feuern eifrig an - DANKE! Ich hänge mich für die nächsten Runden knapp hinter Jan, komme aber auch nicht richtig ran. Der eXa-Zug (mit Annett und Thomas) bekommt daher Lücken. Nach 20:44 (4:09er Schnitt) bin ich im Ziel, werde mit Ole Einar Björndalen verwechselt und verbrauche erstmal fast einen Liter Wasser.
Schöne Erfahrung so ein Bahnlauf, vielleicht sollte ich die Intervalle doch mal auf die Bahn verlegen, scheint einfacher zu sein als im Wald. Beim nächsten unter 20min! Versprochen!
Ergebnislink folgt
Bilder sind hier
Montag, 27. April 2009
Montag, 20. April 2009
Grenzgänger
Gegangen bin ich zwar nicht, aber am Ende war ich kurz davor... So endete mein Leipzig-Halbmarathon.
Pünktlich vor dem Frühjahrshöhepunkt erhielt ich am Freitag mein Austauschgerät von Garmin zurück und Samstag morgen wurde dessen Funktion noch bei einem kleinen Läufchen getestet. Alles i.O., das Rennen kann starten. Ich bin wieder ein vollwertiger Läufer...
Sonntag morgen per Zug angereist und dann Richtung Marathon-Campus geschlendert und dabei einige Bilder geschossen, die Inliner waren schon auf der Strecke knapp gefolgt von den Handbikern. 10Uhr dann der Start für die Marathonis und auch hier noch ein paar Fotos gemacht. Danach die Startunterlagen geholt, also Werbekram und die Startnummer: 21097, meine Wunschnummer = Streckenlänge... mal schauen wozu sie mich heute beflügeln sollte. Es wurde ja wie immer viel über Zielzeiten usw. in den Vorwochen gesprochen und so hatte ich zugesagt, mein Bestes zu geben, als feststand, dass Matthi Zugläufer für sub1:30 machen wird. Klar war auch, dass es ein gewagtes Ziel ist, sprachen Unterdistanzen und aktuelle Laufzeiten ja eher dagegen. Andererseits lief Wurzen-Grimma sehr gut und manchmal passt es ja. Auf so einen Tag hoffte ich. Mit Alex feuerten wir dann die Marathonis auch nach ihrer ersten Runde an und vorn fiel bereits eine Vorentscheidung. Danach umziehen und ab zum Start. Matthi in Reihe 3, ich nur in 10 oder 12 und hier machte ich den Fehler, gleich auf ihn aufzulaufen. 4:02 für km1 und danach wurde es immer noch sehr flott: 4:08. Erst dann kehrte etwas Ruhe ein. Alex und Erzgebirgstraversen-Thomas liefen ebenfalls in der 1:29er Gruppe, die anfangs etwa 15 Läufer umfasste. Leicht ansteigend ging es weiter und ich zog es vor, eher am Ende der Gruppe zu laufen und doch lieber mein Ding zu laufen. Ein kleiner Abstand tat sich auf. Dann doch recht schnell war man am Völki und die Strecke wieder eben und dann gings leicht bergab. Die Lücke betrug keine 100m und wurde auch nicht größer und auch die km-Splits wieder so, dass es passte (4:14; 4:12). Selbst die Welle an der Märchenwiese stellte kein großes Problem dar. Die Sonne prasselte mittlerweile ganz schön heftig. Der Wendepunkt auf der Arno-Nitzsche-Straße wollte einfach nicht kommen und ab jetzt zog es sich. Danach sah ich Alex und Matthi und weit weg waren sie eigentlich nicht. Zwar uneinholbar aber der Abstand war geringer als befürchtet. Dann wurde es hart. Zwar überholte ich jetzt schnell "Holger Meier" in Form von meiner Leistungsdiagnostikbetreuerin Manuela (am Ende Gesamtvierte des HM) aber ich wurde merklich müde. Martin begleitete mich mittlerweile und versuchte mich zu motivieren und zu ziehen. Anfangs ging das noch aber aus Kampf wurde nun Krampf. Ohne Martin wäre ich jetzt vielleicht sogar gegangen. Der Körper hatte langsam Schieflage bekommen und manchmal hatte ich echt Problem geradeaus zu laufen. Martin holte Wasser und feuerte mich nochmal an. DANKE!!! Komisch, trotz gerade mal 5er Schnitt beim 17./18. kilometer überholt man noch Läufer (vom 10er Lauf) und kann sich daran nicht mehr freuen. Zwischenzeitlich hatte ich mal hochgerechnet und da hätte es wohl für 1:32/1:33 noch gereicht, aber das war jetzt auch vorbei. 2-3km können selbst beim Halbmarathon so brutal lang sein.... Dann endlich Zielgerade: Endspurt is' heut' nich'. 1:35:01 sind es am Ende. Und auch ich bin am Ende...
Doch paar Minuten später ist alles wieder im Lot und irgendwie muß ich drüber schmunzeln. Das war teils echt grenzwertig und die einzige kleine Enttäuschung sind die 16sec über der Bestzeit, die heute eignetlich drin gewesen wäre. Alles halb so wild und wie sagte Martin so schön: Das war ja eh nur eine Zwischenzeit für den Herbsthöhepunkt. Dann wohl mit gleichmäßigerem Verlauf ;-)
Ergebnisse
meine Bilder von den Marathonis
kleiner Nachtrag: mein Körper dankte es mir mit Schlaflosigkeit bis in die frühen Morgenstunden und knallrotem Kopf / Schultern und spannender Haut dank Sonnenbrand...
Nachtrag Teil 2: Um es mal zu verdeutlichen, wie heftig es am Ende kam -> bei km15 hatte ich 4min Vorsprung zur Zwischenzeit bei Wurzen-Grimma vor 2 Wochen und selbst bei km20 waren es noch knapp 2min !!! Trotzdem muss ich irgendwie drüber lachen...
Pünktlich vor dem Frühjahrshöhepunkt erhielt ich am Freitag mein Austauschgerät von Garmin zurück und Samstag morgen wurde dessen Funktion noch bei einem kleinen Läufchen getestet. Alles i.O., das Rennen kann starten. Ich bin wieder ein vollwertiger Läufer...
Sonntag morgen per Zug angereist und dann Richtung Marathon-Campus geschlendert und dabei einige Bilder geschossen, die Inliner waren schon auf der Strecke knapp gefolgt von den Handbikern. 10Uhr dann der Start für die Marathonis und auch hier noch ein paar Fotos gemacht. Danach die Startunterlagen geholt, also Werbekram und die Startnummer: 21097, meine Wunschnummer = Streckenlänge... mal schauen wozu sie mich heute beflügeln sollte. Es wurde ja wie immer viel über Zielzeiten usw. in den Vorwochen gesprochen und so hatte ich zugesagt, mein Bestes zu geben, als feststand, dass Matthi Zugläufer für sub1:30 machen wird. Klar war auch, dass es ein gewagtes Ziel ist, sprachen Unterdistanzen und aktuelle Laufzeiten ja eher dagegen. Andererseits lief Wurzen-Grimma sehr gut und manchmal passt es ja. Auf so einen Tag hoffte ich. Mit Alex feuerten wir dann die Marathonis auch nach ihrer ersten Runde an und vorn fiel bereits eine Vorentscheidung. Danach umziehen und ab zum Start. Matthi in Reihe 3, ich nur in 10 oder 12 und hier machte ich den Fehler, gleich auf ihn aufzulaufen. 4:02 für km1 und danach wurde es immer noch sehr flott: 4:08. Erst dann kehrte etwas Ruhe ein. Alex und Erzgebirgstraversen-Thomas liefen ebenfalls in der 1:29er Gruppe, die anfangs etwa 15 Läufer umfasste. Leicht ansteigend ging es weiter und ich zog es vor, eher am Ende der Gruppe zu laufen und doch lieber mein Ding zu laufen. Ein kleiner Abstand tat sich auf. Dann doch recht schnell war man am Völki und die Strecke wieder eben und dann gings leicht bergab. Die Lücke betrug keine 100m und wurde auch nicht größer und auch die km-Splits wieder so, dass es passte (4:14; 4:12). Selbst die Welle an der Märchenwiese stellte kein großes Problem dar. Die Sonne prasselte mittlerweile ganz schön heftig. Der Wendepunkt auf der Arno-Nitzsche-Straße wollte einfach nicht kommen und ab jetzt zog es sich. Danach sah ich Alex und Matthi und weit weg waren sie eigentlich nicht. Zwar uneinholbar aber der Abstand war geringer als befürchtet. Dann wurde es hart. Zwar überholte ich jetzt schnell "Holger Meier" in Form von meiner Leistungsdiagnostikbetreuerin Manuela (am Ende Gesamtvierte des HM) aber ich wurde merklich müde. Martin begleitete mich mittlerweile und versuchte mich zu motivieren und zu ziehen. Anfangs ging das noch aber aus Kampf wurde nun Krampf. Ohne Martin wäre ich jetzt vielleicht sogar gegangen. Der Körper hatte langsam Schieflage bekommen und manchmal hatte ich echt Problem geradeaus zu laufen. Martin holte Wasser und feuerte mich nochmal an. DANKE!!! Komisch, trotz gerade mal 5er Schnitt beim 17./18. kilometer überholt man noch Läufer (vom 10er Lauf) und kann sich daran nicht mehr freuen. Zwischenzeitlich hatte ich mal hochgerechnet und da hätte es wohl für 1:32/1:33 noch gereicht, aber das war jetzt auch vorbei. 2-3km können selbst beim Halbmarathon so brutal lang sein.... Dann endlich Zielgerade: Endspurt is' heut' nich'. 1:35:01 sind es am Ende. Und auch ich bin am Ende...
Doch paar Minuten später ist alles wieder im Lot und irgendwie muß ich drüber schmunzeln. Das war teils echt grenzwertig und die einzige kleine Enttäuschung sind die 16sec über der Bestzeit, die heute eignetlich drin gewesen wäre. Alles halb so wild und wie sagte Martin so schön: Das war ja eh nur eine Zwischenzeit für den Herbsthöhepunkt. Dann wohl mit gleichmäßigerem Verlauf ;-)
Ergebnisse
meine Bilder von den Marathonis
kleiner Nachtrag: mein Körper dankte es mir mit Schlaflosigkeit bis in die frühen Morgenstunden und knallrotem Kopf / Schultern und spannender Haut dank Sonnenbrand...
Nachtrag Teil 2: Um es mal zu verdeutlichen, wie heftig es am Ende kam -> bei km15 hatte ich 4min Vorsprung zur Zwischenzeit bei Wurzen-Grimma vor 2 Wochen und selbst bei km20 waren es noch knapp 2min !!! Trotzdem muss ich irgendwie drüber lachen...
Montag, 6. April 2009
What a day!
Um es vorweg zu nehmen: Laufszene-Leipzig hat den richtigen Titel gewählt, denn ein Dreifacherfolg für die LG eXa wurde durch Jörg, Jens und Carsten erlaufen.
Meinereiner brauchte ein paar Minuten mehr für die Halbmarathondistanz; aber der Reihe nach:
Zum mittlerweile 5.Mal wurde zum Muldentaler Städtelauf von Wurzen nach Grimma geladen und 600 Läuferinnnen und Läufer folgten diesem Ruf. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass es sich um einen wirklich toll organisierten Lauf mit angenehmer Strecke handelt. Perfektes Laufwetter tat sein Übriges dazu: nicht zu kalt, nicht zu warm, wenig Wind. Beinahe wäre der Lauf für mich ausgefallen, da mein Shuttleservice erst mit halbstündiger Verspätung auftauchte, da es zwischenzeitlich noch eine kleine Auseinandersetzung gab...
Letztlich doch noch pünktlich in Grimma angekommen, schnell den Startbeutel in Empfang genommen und ab mit dem Bus nach Wurzen. Ein Service, der in den sehr moderaten Startgebühren inklusive ist, ebenso wie Medaille, Urkunde und Shirt. Das ist nicht überall so!
Da ich ja noch immer ohne Technik dastehe und laufe, brauchte ich wieder jemanden mit Peilung. Alex und Tino wollten ebenfalls die "Taktik" des kontrollierten aber trotzdem recht flotten Laufens umsetzen. So einigten man sich bereits im Vorfeld auf 4:40 bis km 10 und dann aller 3km um 5sec steigern und am Ende 2 ganz schnelle Kilometer ranhängen. Soweit so gut. Zumindest Alex durfte ich nicht verlieren, hatte er doch die Uhr (Tino: "Oh, meine Uhr habe ich vergessen...").
Kleine Streckenänderung gegenüber den letzten Jahren: eine kleine Schleife in der Wurzener Innenstadt, danach alles wie gehabt: etwas Kopfsteinpflaster und leicht welliger Kurs, dann immer den Radweg entlang. Die Nerchauer Schleife entfiel. Unterwegs doch immer wieder Zuschauer an neuralgischen Punkten, die auch richtig Stimmung machten! Unser Tempo hatten wir recht schnell gefunden und neben allerlei Anekdoten und Geflachse konnte man Alex auch mal eine aktuelle Paceangabe entlocken. Mit Alex, Tino, Peter und mir, sowie etwas später dann auch Malte, bildete sich schnell eine schöne Gruppe mit gleichmäßigem Tempo. 3-4 weitere Läufer hängten sich ran, die aber ab km 10 auch wieder abreißen ließen. Abgesehen von einem Stück Banane verzichtete ich auf jegliche kulinarische Genüsse. Und Trinken beim Laufen kann ich sowieso nicht. Meist bekommt der Nachbar mehr ab als ich selbst...
Etwa bei Kilometer 13 mußte auch Tino abreißen lassen, blieb aber noch ein Weilchen in kleinem Abstand hinter uns - beachtlich nach so langer Laufpause! So waren wir noch 4. Bis Kilometer 16 passte es auch mit unserer langsamen Beschleunigung. Plötzlich verstummte auch Alex und ward nicht mehr gesehen. Allein mit Peter und Malte lief ich weiter und es lief gut. Letzterer zog dann aber doch noch etwas mehr an und setzte sich etwas ab. Leider habe ich so uhrenlos keine Ahnung und kein Gespür, wie schnell wir die letzten 3-4 Kilometer gelaufen sind. Abgesehen vom Anstieg an der Brücke schätze ich mal auf 4:20, schneller wohl eher nicht. Egal, die letzten beiden Kilometer waren dann doch recht schwer aber nach sehr zufriedenstellenden 1:35:11 überquerte ich das Ziel, knapp vor Peter, der mich noch richtig gut gezogen hat! Ohne das anfängliche Gedränge am Marktplatz wäre wohl heute sogar eine unbeabsichtigte HM-Bestzeit rausgekommen, denn die liegt nur 26sec drunter. Andererseits schien die Strecke auch ca. 100m zu kurz zu sein.
Nicht viel später kam dann auch Alex ins Ziel, ebenso Tino und dann auch Matthias, mit dem ich ja gerade erst den Berglauf bestritten hatte.
Fazit: Taktik aufgegangen, Motivation getankt, gedrosselter Glockenturmlauf war genau richtig, knapp 2min schneller als letztes Jahr ->Leipzig kann kommen! Ich hoffe, dass ich dann einen ebenso guten Tag erwische! Bestzeit ist Minimalziel.
Ergebnisse
Bilderlink1
Bilderlink2
Bilderlink3
Meinereiner brauchte ein paar Minuten mehr für die Halbmarathondistanz; aber der Reihe nach:
Zum mittlerweile 5.Mal wurde zum Muldentaler Städtelauf von Wurzen nach Grimma geladen und 600 Läuferinnnen und Läufer folgten diesem Ruf. Es hat sich wohl herumgesprochen, dass es sich um einen wirklich toll organisierten Lauf mit angenehmer Strecke handelt. Perfektes Laufwetter tat sein Übriges dazu: nicht zu kalt, nicht zu warm, wenig Wind. Beinahe wäre der Lauf für mich ausgefallen, da mein Shuttleservice erst mit halbstündiger Verspätung auftauchte, da es zwischenzeitlich noch eine kleine Auseinandersetzung gab...
Letztlich doch noch pünktlich in Grimma angekommen, schnell den Startbeutel in Empfang genommen und ab mit dem Bus nach Wurzen. Ein Service, der in den sehr moderaten Startgebühren inklusive ist, ebenso wie Medaille, Urkunde und Shirt. Das ist nicht überall so!
Da ich ja noch immer ohne Technik dastehe und laufe, brauchte ich wieder jemanden mit Peilung. Alex und Tino wollten ebenfalls die "Taktik" des kontrollierten aber trotzdem recht flotten Laufens umsetzen. So einigten man sich bereits im Vorfeld auf 4:40 bis km 10 und dann aller 3km um 5sec steigern und am Ende 2 ganz schnelle Kilometer ranhängen. Soweit so gut. Zumindest Alex durfte ich nicht verlieren, hatte er doch die Uhr (Tino: "Oh, meine Uhr habe ich vergessen...").
Kleine Streckenänderung gegenüber den letzten Jahren: eine kleine Schleife in der Wurzener Innenstadt, danach alles wie gehabt: etwas Kopfsteinpflaster und leicht welliger Kurs, dann immer den Radweg entlang. Die Nerchauer Schleife entfiel. Unterwegs doch immer wieder Zuschauer an neuralgischen Punkten, die auch richtig Stimmung machten! Unser Tempo hatten wir recht schnell gefunden und neben allerlei Anekdoten und Geflachse konnte man Alex auch mal eine aktuelle Paceangabe entlocken. Mit Alex, Tino, Peter und mir, sowie etwas später dann auch Malte, bildete sich schnell eine schöne Gruppe mit gleichmäßigem Tempo. 3-4 weitere Läufer hängten sich ran, die aber ab km 10 auch wieder abreißen ließen. Abgesehen von einem Stück Banane verzichtete ich auf jegliche kulinarische Genüsse. Und Trinken beim Laufen kann ich sowieso nicht. Meist bekommt der Nachbar mehr ab als ich selbst...
Etwa bei Kilometer 13 mußte auch Tino abreißen lassen, blieb aber noch ein Weilchen in kleinem Abstand hinter uns - beachtlich nach so langer Laufpause! So waren wir noch 4. Bis Kilometer 16 passte es auch mit unserer langsamen Beschleunigung. Plötzlich verstummte auch Alex und ward nicht mehr gesehen. Allein mit Peter und Malte lief ich weiter und es lief gut. Letzterer zog dann aber doch noch etwas mehr an und setzte sich etwas ab. Leider habe ich so uhrenlos keine Ahnung und kein Gespür, wie schnell wir die letzten 3-4 Kilometer gelaufen sind. Abgesehen vom Anstieg an der Brücke schätze ich mal auf 4:20, schneller wohl eher nicht. Egal, die letzten beiden Kilometer waren dann doch recht schwer aber nach sehr zufriedenstellenden 1:35:11 überquerte ich das Ziel, knapp vor Peter, der mich noch richtig gut gezogen hat! Ohne das anfängliche Gedränge am Marktplatz wäre wohl heute sogar eine unbeabsichtigte HM-Bestzeit rausgekommen, denn die liegt nur 26sec drunter. Andererseits schien die Strecke auch ca. 100m zu kurz zu sein.
Nicht viel später kam dann auch Alex ins Ziel, ebenso Tino und dann auch Matthias, mit dem ich ja gerade erst den Berglauf bestritten hatte.
Fazit: Taktik aufgegangen, Motivation getankt, gedrosselter Glockenturmlauf war genau richtig, knapp 2min schneller als letztes Jahr ->Leipzig kann kommen! Ich hoffe, dass ich dann einen ebenso guten Tag erwische! Bestzeit ist Minimalziel.
Ergebnisse
Bilderlink1
Bilderlink2
Bilderlink3
Donnerstag, 2. April 2009
Unkontrolliert kontrolliertes Laufen
Er ist wieder weg! Wer? Wieder der Forerunner! Richtig weit weg!
Irgendwie hat er es nicht vertragen, mal schnelle km-Zeiten (bergab am Rochlitzer Berg) aufzuzeichnen und mir dann auch nochmal anzuzeigen. Abends ging er schon nicht mehr an. Ok, vielleicht der Akku. Laden geht nicht mehr, Gerät wird auch am PC nicht mehr erkannt und auch Hard- und Softreset funktionieren nicht. Ein zwischenzeitliches Aufbäumen (ein letztes Zucken!?) ließ mir ein manuelles Auslesen der km-Splits zu, dann war Feierabend. Also ab zum Hersteller und warten. Eigentlich könnte man mir doch gleich einen FR310XT schicken...
Was macht man ohne den ganzen Schnickschnack? Als Sklave der Technik sucht man andere Sklaven und läuft zwangsweise (zwanghaft?) mit denen und fragt zwischendurch mal nach dem Stand der Dinge. Schult gleichzeitig aber auch das Tempogefühl.
Ungünstiger Zeitpunkt, denn gestern war wieder Stadtranglistenlauf: Glockenturmlauf. Nein, kein Aprilscherz; es ging 4x auf gleicher Strecke hin und zurück. Obwohl ich kein Fan von Rundenrennerei bin und auch noch nie beim GTL gestartet bin, fand ich es gar nicht so schlimm. Man sieht wo man läuft und wen man im Auge haben muß um aufzulaufen bzw. ein Auflaufen zu vermeiden. Für mich ging es diesmal NICHT um Bestzeiten und auf Anschlag laufen. Kontrolliert (-es Tempo) sollte es werden. Christoph und Alex wollten mitziehen (und mir ab und an die Pace mal durchsagen) und so einigten wir uns auf ein 4:25er bis 4:30er Tempo, so dass 'ne 54er Zeit rauskommt. Naja, so einigermaßen liefen wir das auch obwohl Heißsporn Alex schneller wollte. So flachsten wir etwas rum und die ersten beiden Runden vergingen auch schnell ohne das es schwer fiel.
Irgendwann liefen dann die Vereinskollegen Peter und Thomas auf und irgendwie hieß das für meine Begleiter "Beschleunigen!". Ich ließ mich aber nicht verleiten sondern lief zusammen mit Peter konstantes Tempo weiter (gefühlt zumindest). Auch Herchi's und Perle's Schlußspurt ließen mich unbeeindruckt und so war ich nach 52:51 im Ziel. Macht also 'nen 4:24er Schnitt. Sehr schön.
Vielleicht HM-Tempo? Sollte eigentlich drin sein. Mal sehen...
Und auch mal sehen, was (mein) GARMIN macht...
Ergebnisse
Bilder
Irgendwie hat er es nicht vertragen, mal schnelle km-Zeiten (bergab am Rochlitzer Berg) aufzuzeichnen und mir dann auch nochmal anzuzeigen. Abends ging er schon nicht mehr an. Ok, vielleicht der Akku. Laden geht nicht mehr, Gerät wird auch am PC nicht mehr erkannt und auch Hard- und Softreset funktionieren nicht. Ein zwischenzeitliches Aufbäumen (ein letztes Zucken!?) ließ mir ein manuelles Auslesen der km-Splits zu, dann war Feierabend. Also ab zum Hersteller und warten. Eigentlich könnte man mir doch gleich einen FR310XT schicken...
Was macht man ohne den ganzen Schnickschnack? Als Sklave der Technik sucht man andere Sklaven und läuft zwangsweise (zwanghaft?) mit denen und fragt zwischendurch mal nach dem Stand der Dinge. Schult gleichzeitig aber auch das Tempogefühl.
Ungünstiger Zeitpunkt, denn gestern war wieder Stadtranglistenlauf: Glockenturmlauf. Nein, kein Aprilscherz; es ging 4x auf gleicher Strecke hin und zurück. Obwohl ich kein Fan von Rundenrennerei bin und auch noch nie beim GTL gestartet bin, fand ich es gar nicht so schlimm. Man sieht wo man läuft und wen man im Auge haben muß um aufzulaufen bzw. ein Auflaufen zu vermeiden. Für mich ging es diesmal NICHT um Bestzeiten und auf Anschlag laufen. Kontrolliert (-es Tempo) sollte es werden. Christoph und Alex wollten mitziehen (und mir ab und an die Pace mal durchsagen) und so einigten wir uns auf ein 4:25er bis 4:30er Tempo, so dass 'ne 54er Zeit rauskommt. Naja, so einigermaßen liefen wir das auch obwohl Heißsporn Alex schneller wollte. So flachsten wir etwas rum und die ersten beiden Runden vergingen auch schnell ohne das es schwer fiel.
Irgendwann liefen dann die Vereinskollegen Peter und Thomas auf und irgendwie hieß das für meine Begleiter "Beschleunigen!". Ich ließ mich aber nicht verleiten sondern lief zusammen mit Peter konstantes Tempo weiter (gefühlt zumindest). Auch Herchi's und Perle's Schlußspurt ließen mich unbeeindruckt und so war ich nach 52:51 im Ziel. Macht also 'nen 4:24er Schnitt. Sehr schön.
Vielleicht HM-Tempo? Sollte eigentlich drin sein. Mal sehen...
Und auch mal sehen, was (mein) GARMIN macht...
Ergebnisse
Bilder
Samstag, 28. März 2009
Rückkehr zum Berg
Nachdem ich letztes Jahr im September letztmalig irgendeinen Anstieg länger als 200m und eine Erhebung höher als der Fockeberg laufend bezwungen habe hieß es heute wieder: Berglauf!
Der VfA Rochlitzer Berg lud wieder zum Frühjahrsberglauf ein. Während es in der Herbstausgabe auch immer einen langen Kanten gibt (sprich 2 Runden), werden im Frühling "nur" der 10er und 3,5er angeboten. Und der 10er ist 8,65km lang, wie ich früher schon mal schrieb, aber egal. Toller Lauf mit familiärem Flair, kostenlos, schöne Landschaft, angenehme Laufrunde!
Bei schönem (noch sonnigen) Wetter wurde 9:30 gestartet. Mit sub40min hatte ich geliebäugelt, nachdem ich letztes Jahr für die erste Runde 42:31 gebraucht hatte. Die ersten 3 Startreihen waren den 3,5er Heißspornen vorbehalten - zumindest die ersten 10m. Erstmals bei einem Lauf setzte ich mich mal an die Spitze des Feldes - das geht halt nur hier. So ging es den ersten Kilometer inklusive dem ersten heftigen Anstieg vorwärts. 4 Läufer schlossen auf, inklusive dem Vorjahressieger. Einer zog leicht davon, brach aber nach 4km und einigen Anstiegen heftig ein. Eine 2er-Gruppe vor mir und ein Einzelner hinter mir - so die Situation bei km5. Zwischenzeitlich knöcheltiefer Schlamm. Dann sah ich den Vorjahressieger an der Scharfrichterrampe gehen. Meine Chance?! Neee, kein Wunder bei der kurzen aber knackigen Steigung. Ich mußte auch kurz die Oberschenkel drücken...
Am "Gipfel" schloss der 4. wieder auf, die beiden Führenden waren 150m vor uns. 26min hätte man benötigen dürfen für sub40 - exakt 27min waren's. Bergab versuchte er - übrigens mehrfacher Senioren-WM-Teilnehmer und Med.-Gewinner - mich abzuhängen und ich mußte mächtig drücken um wieder aufzulaufen und dranzubleiben. 3:30er Schnitt zwischenzeitlich und 2km-Splits weit unter 4min. Bei km7 forcierte ich nochmals und hängte ihn ab. Nicht langsamer werden! Nicht, dass er mich kurz vor'm Ziel noch einholt...
Als Gesamtdritter und AK-Erster kam ich nach 40:17 ins Ziel, im Vorjahr hätte es noch zu Platz 1 gereicht... Dieses Jahr waren N.Beyer und P. Hartig noch schneller - noch...
Sehr zufrieden, schöner Lauf! Im Herbst wieder; dann aber mit 2-3 Testeinheiten im profilierten Gelände zuvor! Lauffreund Matthias kam nach diversen Verletzungen und nicht ganz so vielen Trainingskilometern bereits als 5. ins Ziel, nur 1min hinter mir; Toll!
Der VfA Rochlitzer Berg lud wieder zum Frühjahrsberglauf ein. Während es in der Herbstausgabe auch immer einen langen Kanten gibt (sprich 2 Runden), werden im Frühling "nur" der 10er und 3,5er angeboten. Und der 10er ist 8,65km lang, wie ich früher schon mal schrieb, aber egal. Toller Lauf mit familiärem Flair, kostenlos, schöne Landschaft, angenehme Laufrunde!
Bei schönem (noch sonnigen) Wetter wurde 9:30 gestartet. Mit sub40min hatte ich geliebäugelt, nachdem ich letztes Jahr für die erste Runde 42:31 gebraucht hatte. Die ersten 3 Startreihen waren den 3,5er Heißspornen vorbehalten - zumindest die ersten 10m. Erstmals bei einem Lauf setzte ich mich mal an die Spitze des Feldes - das geht halt nur hier. So ging es den ersten Kilometer inklusive dem ersten heftigen Anstieg vorwärts. 4 Läufer schlossen auf, inklusive dem Vorjahressieger. Einer zog leicht davon, brach aber nach 4km und einigen Anstiegen heftig ein. Eine 2er-Gruppe vor mir und ein Einzelner hinter mir - so die Situation bei km5. Zwischenzeitlich knöcheltiefer Schlamm. Dann sah ich den Vorjahressieger an der Scharfrichterrampe gehen. Meine Chance?! Neee, kein Wunder bei der kurzen aber knackigen Steigung. Ich mußte auch kurz die Oberschenkel drücken...
Am "Gipfel" schloss der 4. wieder auf, die beiden Führenden waren 150m vor uns. 26min hätte man benötigen dürfen für sub40 - exakt 27min waren's. Bergab versuchte er - übrigens mehrfacher Senioren-WM-Teilnehmer und Med.-Gewinner - mich abzuhängen und ich mußte mächtig drücken um wieder aufzulaufen und dranzubleiben. 3:30er Schnitt zwischenzeitlich und 2km-Splits weit unter 4min. Bei km7 forcierte ich nochmals und hängte ihn ab. Nicht langsamer werden! Nicht, dass er mich kurz vor'm Ziel noch einholt...
Als Gesamtdritter und AK-Erster kam ich nach 40:17 ins Ziel, im Vorjahr hätte es noch zu Platz 1 gereicht... Dieses Jahr waren N.Beyer und P. Hartig noch schneller - noch...
Sehr zufrieden, schöner Lauf! Im Herbst wieder; dann aber mit 2-3 Testeinheiten im profilierten Gelände zuvor! Lauffreund Matthias kam nach diversen Verletzungen und nicht ganz so vielen Trainingskilometern bereits als 5. ins Ziel, nur 1min hinter mir; Toll!
Montag, 23. März 2009
Kleine Schritte
In kleinen Schritten geht es vorwärts. Da ich nicht gerade als Laufästhet bekannt bin und eher ein Anwender des Schlepp-Schleif-Schlurf-Schrittes sowie Analphabet in Sachen Lauf-ABC bin, geht es sowohl stilistisch als auch in Sachen Laufzeiten in recht kleinen Schritten aber dafür stetig vorwärts.
Die Woche verlief ganz gut: ein Mix aus Spätabends- und Sehrfrüh-Laufen, gleich noch 22km nach dem Messepokallauf und einer wie immer schnelleren Runde um den Markkleeberger See (Premiere) als angedacht mit den Lauffreunden der eXa. Alles in allem sehr abwechslungsreich und alles so, dass es fordert aber gleichzeitig richtig Spaß macht. Samstag sollte der AOK-Frühlingslauf stattfinden. Nein, kein Bonusprogramm der Krankenkasse sondern 3.Stadtranglistenlauf des Jahres und eigentlich sollte er ohne mich ablaufen. Da ich unverhoffter Weise doch in LE weilte, ging's bei Sonne und 6-8° dann am frühen Nachmittag in den Clara-Park. Letztes Jahr hier noch mit Björn als Hase unterwegs, sollte es dieses Jahr eher ein Lauf in Lücke werden. Wie immer zuvor das allgemeine Herunterspielen der Form. So richtig wußte ich wirklich nicht, wie ich laufen soll. Auf keinen Fall konstant.... Bei 10km kann man ruhig schneller angehen und schauen was geht. Entweder es funktioniert oder man läuft gegen die Wand.
Nicht ganz so flott wie letzte Woche aber immer noch schneller als angekündigte 4:10min/km gingen die ersten Kilometer vorbei. Wieder keine Gruppe gefunden da die direkten "Konkurrenten" entweder schneller als erwartet waren oder langsamer als gedacht. 20:17min nach der ersten Runde. Ok, sub40 wird's heute nicht (trotz kürzerer 10km...). Aber zumindest schnellten die Splits nicht ganz so weit nach oben. Nach 5,5km lief Tanja Semjonowa (in aufsteigender Form) auf, die bis ins Ziel vor, neben oder hinter mir blieb (im Ziel hinter....). Es blieb recht konstant (etwas zu langsam). Irgendwie scheint mir da der letzte Biss (das Sich-Quälen) noch zu fehlen. Aber zumindest einen rel. ordentlich Zielspurt habe ich noch hinlegen können.
41:17 für ca. 9,7km kamen raus. Hochgerechnet hätte es also knapp 'ne 10er Bestzeit werden können, aber immer noch entfernt von dem, wo ich im Frühjahr sein wollte (aber das hat noch paar Wochen). Nun ja, der berühmt-berüchtigte Glockenturm-12er wartet, dann wohl noch der Wurzen-Grimma-Halbmarathon mit Matthi-Taktik und dann sehen, was für Leipzig realistisch ist.
Fazit: eigentlich zufrieden; es geht wieder aufwärts; Laufen macht dank Sonne und Helligkeit noch mehr Spaß; Ergebnisse hier
Sonntag folgte dann noch ein 15er als 7er (fast-)eXa Läuferhaufen von Jungvätern, Fastvätern, Irgendwannmalvätern und Möchtegernvätern samt meinem jüngsten Nachwuchs. Zum Babyjoggerschieben kam ich kaum, da sich alle rührend um den Sohnemann kümmerten und jeder mal schieben wollte; besonders ein unausgelasteter Matthi (oder er hat die Familienplanung doch noch nicht abgebeschlossen...). Dadurch gings bedeutend schneller als ich allein hätte Schieben können...
Die Woche verlief ganz gut: ein Mix aus Spätabends- und Sehrfrüh-Laufen, gleich noch 22km nach dem Messepokallauf und einer wie immer schnelleren Runde um den Markkleeberger See (Premiere) als angedacht mit den Lauffreunden der eXa. Alles in allem sehr abwechslungsreich und alles so, dass es fordert aber gleichzeitig richtig Spaß macht. Samstag sollte der AOK-Frühlingslauf stattfinden. Nein, kein Bonusprogramm der Krankenkasse sondern 3.Stadtranglistenlauf des Jahres und eigentlich sollte er ohne mich ablaufen. Da ich unverhoffter Weise doch in LE weilte, ging's bei Sonne und 6-8° dann am frühen Nachmittag in den Clara-Park. Letztes Jahr hier noch mit Björn als Hase unterwegs, sollte es dieses Jahr eher ein Lauf in Lücke werden. Wie immer zuvor das allgemeine Herunterspielen der Form. So richtig wußte ich wirklich nicht, wie ich laufen soll. Auf keinen Fall konstant.... Bei 10km kann man ruhig schneller angehen und schauen was geht. Entweder es funktioniert oder man läuft gegen die Wand.
Nicht ganz so flott wie letzte Woche aber immer noch schneller als angekündigte 4:10min/km gingen die ersten Kilometer vorbei. Wieder keine Gruppe gefunden da die direkten "Konkurrenten" entweder schneller als erwartet waren oder langsamer als gedacht. 20:17min nach der ersten Runde. Ok, sub40 wird's heute nicht (trotz kürzerer 10km...). Aber zumindest schnellten die Splits nicht ganz so weit nach oben. Nach 5,5km lief Tanja Semjonowa (in aufsteigender Form) auf, die bis ins Ziel vor, neben oder hinter mir blieb (im Ziel hinter....). Es blieb recht konstant (etwas zu langsam). Irgendwie scheint mir da der letzte Biss (das Sich-Quälen) noch zu fehlen. Aber zumindest einen rel. ordentlich Zielspurt habe ich noch hinlegen können.
41:17 für ca. 9,7km kamen raus. Hochgerechnet hätte es also knapp 'ne 10er Bestzeit werden können, aber immer noch entfernt von dem, wo ich im Frühjahr sein wollte (aber das hat noch paar Wochen). Nun ja, der berühmt-berüchtigte Glockenturm-12er wartet, dann wohl noch der Wurzen-Grimma-Halbmarathon mit Matthi-Taktik und dann sehen, was für Leipzig realistisch ist.
Fazit: eigentlich zufrieden; es geht wieder aufwärts; Laufen macht dank Sonne und Helligkeit noch mehr Spaß; Ergebnisse hier
Sonntag folgte dann noch ein 15er als 7er (fast-)eXa Läuferhaufen von Jungvätern, Fastvätern, Irgendwannmalvätern und Möchtegernvätern samt meinem jüngsten Nachwuchs. Zum Babyjoggerschieben kam ich kaum, da sich alle rührend um den Sohnemann kümmerten und jeder mal schieben wollte; besonders ein unausgelasteter Matthi (oder er hat die Familienplanung doch noch nicht abgebeschlossen...). Dadurch gings bedeutend schneller als ich allein hätte Schieben können...
Samstag, 14. März 2009
Stagnation
Nach 5 Wochen Nix-Schreiben mal wieder ein paar Zeilen von mir.
Diese Wochen waren geprägt durch Auf und Ab und eine gewisse Unsicherheit über die Sinnhaftigkeit (gibts das Wort?) einiger Trainingseinheiten. Da die Kinder so ziemlich alle Viren, Bakterien usw. aufsammeln, verarbeiten und dann wieder verteilen, war ich häufig mit Krankendienst und 2x selbst mit Krank- und Halbkranksein beschäftigt. Schlafmangel hab' ich sowieso und irgendwie trotz Fressattacken gleichmäßigen Gewichtsverlust. Entsprechend ungleichmäßig verlief auch das Training. So gut wie ich letztes Jahr den Trainingsplan einhielt, so häufig mußte ich dieses Jahr bereits improvisieren. Ich komme nicht mal immer auf 4 Einheiten die Woche. Andererseits fielen mir die meisten Einheiten leicht bzw. fühlte ich mich gut danach. Doch einem guten Intervalltraining (6x1000 in 4min/km) folgte ein Katastrophe bei abgeänderten Distanzen. Zudem laufe ich überhaupt nicht mehr über 5min/km. Ich hoffe, ich mache hier nicht gerade einen folgenschweren Fehler.
Naja, optimistisch wie ich bin, wurde für den heutigen Messepokallauf eine neue 10er Bestzeit angepeilt. Eigentlich hätte es unter 42min gehen sollen, die ich mir ehrlich gesagt auch zutraue. ohne zu träumen und zu wünschen. Der Rest des Laufes ist schnell gesagt, denn eigentlich liefs wie beim letzten Mal an gleicher Stelle (Silvesterlauf) und so war ich auch nur 2-3sec schneller als vor 10 Wochen und von meiner Bestzeit entfernt. Die 5er Zwischenzeit war sogar absolut identisch mit dem Silvesterlauf und da war klar, heute wird nix und die Motivation irgendwie raus und automatisch die km-Zeiten grottig und indiskutabel. 43:08 steht in der Ergebnisliste (brutto sozusagen).
Was nimmt man aus so einem Lauf mit? Alles mehr und besser machen und sich realistische Ziele setzen. Mal sehen, wo ich die Form für den Leipzig-Halbmarathon nochmal teste. Danach wird ein ehrliches Zeitziel gesetzt (auch wenns vielleicht weit weg vom derzeitigen Wunschdenken ist).
Ach ja, schön war's heute trotzdem. Vor allem weil die LG eXa (and friends, nich' war, Alex ;-) ) zahlreich vertreten war und weil das Wetter mal richtig Lauffreude hervorrief.
Diese Wochen waren geprägt durch Auf und Ab und eine gewisse Unsicherheit über die Sinnhaftigkeit (gibts das Wort?) einiger Trainingseinheiten. Da die Kinder so ziemlich alle Viren, Bakterien usw. aufsammeln, verarbeiten und dann wieder verteilen, war ich häufig mit Krankendienst und 2x selbst mit Krank- und Halbkranksein beschäftigt. Schlafmangel hab' ich sowieso und irgendwie trotz Fressattacken gleichmäßigen Gewichtsverlust. Entsprechend ungleichmäßig verlief auch das Training. So gut wie ich letztes Jahr den Trainingsplan einhielt, so häufig mußte ich dieses Jahr bereits improvisieren. Ich komme nicht mal immer auf 4 Einheiten die Woche. Andererseits fielen mir die meisten Einheiten leicht bzw. fühlte ich mich gut danach. Doch einem guten Intervalltraining (6x1000 in 4min/km) folgte ein Katastrophe bei abgeänderten Distanzen. Zudem laufe ich überhaupt nicht mehr über 5min/km. Ich hoffe, ich mache hier nicht gerade einen folgenschweren Fehler.
Naja, optimistisch wie ich bin, wurde für den heutigen Messepokallauf eine neue 10er Bestzeit angepeilt. Eigentlich hätte es unter 42min gehen sollen, die ich mir ehrlich gesagt auch zutraue. ohne zu träumen und zu wünschen. Der Rest des Laufes ist schnell gesagt, denn eigentlich liefs wie beim letzten Mal an gleicher Stelle (Silvesterlauf) und so war ich auch nur 2-3sec schneller als vor 10 Wochen und von meiner Bestzeit entfernt. Die 5er Zwischenzeit war sogar absolut identisch mit dem Silvesterlauf und da war klar, heute wird nix und die Motivation irgendwie raus und automatisch die km-Zeiten grottig und indiskutabel. 43:08 steht in der Ergebnisliste (brutto sozusagen).
Was nimmt man aus so einem Lauf mit? Alles mehr und besser machen und sich realistische Ziele setzen. Mal sehen, wo ich die Form für den Leipzig-Halbmarathon nochmal teste. Danach wird ein ehrliches Zeitziel gesetzt (auch wenns vielleicht weit weg vom derzeitigen Wunschdenken ist).
Ach ja, schön war's heute trotzdem. Vor allem weil die LG eXa (and friends, nich' war, Alex ;-) ) zahlreich vertreten war und weil das Wetter mal richtig Lauffreude hervorrief.
Abonnieren
Posts (Atom)

